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"Hut ab, wie wir zurückgekommen sind"

Profis

Pokalkrimi in Magdeburg! sv98.de hat alle Stimmen zum 3:2-Sieg (n.V.) der Lilien zusammengefasst.

Foto: Stefan Holtzem

Markus Anfang:

"Wir haben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gut Fußball gespielt und sind zurecht in Rückstand geraten. Wir waren nicht präsent, hatten keinen Zugriff und die Abläufe haben nicht gepasst. Magdeburg war klar die bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit ist unser Plan dann aufgegangen und die Jungs haben verdient den Ausgleich gemacht. In der Verlängerung machen wir dann mit einem richtig guten Spielzug das 3:2. Aber Magdeburg hat noch einmal alles reingeworfen. Hinten hat Carl Klaus stark gehalten, vorne haben wir haben den Sack nicht zugemacht. Dennoch haben die Jungs gefightet. So ein Spiel in Magdeburg zu drehen, ist nicht einfach und keine Selbstverständlichkeit. Kompliment an die Mannschaft für diese Reaktion."

Thomas Hoßmang:

"In der ersten Halbzeit waren wir präsent und aktiv. Das entsprach dem, was wir spielen wollen. Wir haben Darmstadt nicht in Ruhe gelassen. Durch einen guten Standard und einen guten Ball auf Christian Beck gehen wir mit 2:0 in Führung. Doch im zweiten Durchgang waren wir zu passiv, wodurch uns die Bälle um die Ohren geflogen sind. Dadurch resultierten die beiden Gegentore. Zudem sind wir körperlich noch nicht in der Verfassung, unser Spiel über 90 oder 120 Minuten durchzubringen. Dennoch hatten wir noch gute Chancen. Schlussendlich sind wir gegen einen sehr gut Zweitligisten mit einer ordentlichen Leistung ausgeschieden."

Tobias Kempe:

"Über 120 Minuten war es ein totaler Kampf in Magdeburg. Wir sind schlecht in die Partie gekommen, haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt und sind verdient in Rückstand geraten. Wir waren insgesamt nicht richtig in den Zweikämpfen und haben in den entscheidenden Momenten den Mann laufen lassen. Aber Hut ab, wie wir zurückgekommen sind. Das ist hier in Magdeburg nicht so einfach. Wir mussten nach der ersten Halbzeit eine Reaktion zeigen, das haben wir in der zweiten Halbzeit getan und uns mit dem 2:2 belohnt. Dann ging es in der Verlängerung nur noch um den Kampf. Uns ging zum Glück nicht die Puste aus. Und dann haben wir mit Mathias Honsak einen starken Außenspieler, der das entscheidende Tor gemacht hat."

Mathias Honsak:

"Es war ein hartes Stück Arbeit – Willkommen im DFB-Pokal. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir über 120 Minuten gehen mussten. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, das 2:0 für Magdeburg ging absolut in Ordnung. Das hat jeder Spieler von uns gewusst und dann im zweiten Durchgang eine deutliche Reaktion gezeigt. Wir sind super zurückgekommen und haben uns mit dem Ausgleich belohnt. In der Verlängerung mussten wir uns durchbeißen und alles rausholen, was in uns steckt. Großes Lob an die Mannschaft dafür. Bei meinem Tor habe ich vorher einen Weltklasse-Ball von Lukas Mai bekommen, sodass ich in guter Position war, um den Ball ins lange Eck zu schießen."

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