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SV 98 - FCSP: Die Top Facts zum Spiel

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Endlich wieder Lilien-Fußball. Am fünften Spieltag der 2. Bundesliga empfängt der SV Darmstadt 98 den FC St. Pauli im heimischen Merck-Stadion am Böllenfalltor. Los geht's am Samstag (24.10.) um 13 Uhr. Doch bevor am Bölle der Ball rollt, haben wir die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Partie übersichtlich zusammengetragen.

Foto: Holtzem

Gern gesehener Gast: Der FC St. Pauli reist ungern ins Merck-Stadion am Böllenfalltor, die Lilien empfangen die Hamburger dagegen stets freudig. Denn noch nie konnten die Kiezkicker bei einem ihrer Auswärtsauftritte in Darmstadt drei Punkte entführen. Insgesamt neunmal gastierten die Braun-Weißen am Bölle. Doch konnten sie sich lediglich zwei Unentschieden erspielen, sieben Duelle entschieden die Lilien für sich. Noch nicht so lange her ist derweil das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in Südhessen. Im vergangenen Mai setzte sich der SV 98 im ersten Heimspiel nach dem Re-Start der 2. Bundesliga souverän mit 4:0 durch. Die Tore von Mathias Honsak, Yannick Stark, Marvin Mehlem und Victor Palsson entschieden damals die Partie.

In den eigenen Reihen: Der Ball rollt, von Lilie zu Lilie. Dem SV Darmstadt 98 macht in einer Statistik bislang keiner was vor: Die Südhessen sind das Team der 2. Bundesliga mit dem höchsten Ballbesitzanteil. Durchschnittlich haben die Lilien einen Ballbesitz von 65,3 Prozent. Ein Top-Wert – und zwar nicht nur in der 2. Liga, sondern auch in den beiden höchsten deutschen Spielklassen. Nur der FC Bayern München hat bislang mit durchschnittlich 66,9 Prozent einen höheren Ballbesitzanteil als die Mannen in Blau und Weiß.

Ball am Fuß: Der SV Darmstadt 98 hat aufgrund des verlegten Osnabrück-Spiels erst drei Partien bestritten. Trotzdem führt eine Lilie die Statistik der meisten Ballkontakte an. Fabian Holland hat mit 288 Ballkontakten die meisten aller Zweitligaspieler. Im Schnitt hat er 96-Mal pro Spiel die Kugel am Fuß – Bestwert der 2. Bundesliga. Dicht gefolgt wird der Kapitän des SV 98 von Lars Lukas Mai. Der Lilien-Innenverteidiger sammelte pro Spiel durchschnittlich 88,67 und insgesamt 266 Ballkontakte. Zwischen die beiden Südhessen drängt sich Timo Hübers von Hannover 96 mit einer Gesamtzahl an Ballberührungen von 272.

Torgefährlich: Die St. Paulianer haben zu Beginn der Saison besondere Freude am Toreschießen. Mit acht Treffern haben die Kiezkicker die zweitmeisten Tore aller Zweitligaklubs erzielt. Nur der Hamburger SV (10) knipste noch zweimal mehr. Ohnehin bieten die Partien der Braun-Weißen hohes Unterhaltungspotential: In den Duellen mit Pauli-Beteiligung fielen ligaweit die meisten Treffer - 15 insgesamt, im schnitt fast vier pro Spiel. Besondere Torgefahr versprüht dabei Daniel-Kofi Kyereh. Der Angreifer des FC St. Pauli war an der Hälfte aller acht Saisontore direkt beteiligt. Drei Treffer gingen auf sein Konto, zudem hat Kyereh ein weiteres Tor vorbereitet.

Top-Comebacker: Dank des Treffers von Nicolai Rapp in der Nachspielzeit gelang den Südhessen beim 1. FC Nürnberg der erste Saisonsieg. Fast schon symptomatisch ist aber, dass die Lilien zunächst einen Rückstand aufholen mussten. Aber damit kennen sich die Mannen des SV 98 ohnehin aus: Von den zehn Zweitliga-Siegen im Kalenderjahr 2020 feierten die Darmstädter sechs davon nach einem zwischenzeitlichen Rückstand. Keinem anderen Team der 1. oder 2. Bundesliga gelangen so viele Comeback-Siege wie den Lilien.

Ex-Kiezkicker: Braydon Manu kickte einst in der Jugend für den FC St. Pauli. Unter anderem war er mit der U17 der Kiezkicker in der B-Junioren-Bundesliga aktiv. 2013 zog der in Itzehoe geborene, aber in Hamburg aufgewachsene Offenspieler weiter zum SC Condor Hamburg. Über die Stationen Lüneburger SK Hansa, Eintracht Braunschweig und Hallescher FC landete er im Sommer 2019 schließlich beim SV 98. Ebenfalls eine Vergangenheit beim FC St. Pauli hat Carsten Wehlmann. Der sportliche Leiter der Lilien stand von 1995 bis 2000 bei den Kiezkickern unter Vertrag. Während der frühere Keeper 54 Partien für das Profiteam absolvierte, stand er auch in 43 Partien für die zweite Mannschaft zwischen den Pfosten.

Der kleine Bruder: Serdar Dursun wurde zwar in Hamburg geboren, doch für den FC St. Pauli spielte er nie. Dennoch hat er eine Verbindung zu den Kiezkickern. Denn der kleine Bruder des Lilien-Stürmers steht in Diensten der St. Paulianer. Serkan Dursun heißt er. Der 19-Jährige ist ebenfalls Mittelstürmer und geht für die zweite Mannschaft der Braun-Weißen in der Regionalliga Nord auf Torejagd.

Bilanz:

 

Spiele

Siege

Remis

Niederlagen

Tore

Heim

9

7

2

0

21:6

Auswärts

8

3

0

5

6:14

Gesamt

17

10

2

5

27:20

Wettervorhersage:

15 Grad, leichter Regen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent.

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