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Lilien mit Remis gegen Regensburg

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Der SV 98 hat den Test in der Länderspielpause mit einem Unentschieden beendet. Vom Liga-Konkurrenten Jahn Regensburg trennten sich die Lilien mit 3:3 (2:1). Für die Treffer sorgten Felix Platte, Mathias Honsak und Fabian Schnellhardt.

Markus Anfang: "Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und zurecht geführt. Nach der Pause hat man gespürt, dass bei einigen Spielern, die zuletzt nicht so viel gespielt haben, die Kräfte weniger geworden sind. Aber es ist ärgerlich, dass wir noch die beiden Gegentore bekommen haben."

Auf dem Gelände des Bayernligisten Würzburger FV entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Partie, in der sich beide Teams trotz des Testspiel-Charakters nichts schenkten. Die Lilien gaben dabei von der ersten Minute weg den Ton an und hätten sich in Person von Braydon Manu beinahe bereits nach wenigen Sekunden belohnt. Jahn-Keeper Alexander Weidinger verhinderte den frühen Rückstand. In der Anfangsphase gelang es dem SV 98 immer wieder über die Außen in gefährliche Situationen zu kommen, nach 17. Minuten wurde ein solcher Spielzug dann auch von Erfolg gekrönt. Mathias Honsak bereitete mustergültig vor, Felix Platte vollendete entschlossen.

Doch auch die Regensburger suchten durchaus den Weg nach vorne, verzeichneten zunächst eine Chance durch Andre Becker, bevor sie in der 26. Minuten zum Ausgleich kamen. Kaan Caliskaner marschierte nach einer abgewehrten Ecke über das Spielfeld und fand am langen Pfosten Aaron Opoku, der zum 1.1 einnetzte.

In der Folge blieben Intensität und Tempo hoch, die Chancenflut der Anfangsphase ebbte aber ein wenig ab. So dauerte es bis zur 39. Minute, ehe die Lilien erneut gefährlich wurden und prompt die erneute Führung erzielten. Fabian Schnellhardt fasste sich aus 22 Metern ein Herz und zwang Weidinger mit seinem Distanzschuss zu einer Parade, doch Mathias Honsak konnte den Nachschuss zum 2:1 verwerten.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Der zweite Durchgang startete mit einem absoluten Knalleffekt. Der eingewechselte Erich Berko legte einen Ball in den Rückraum, Platte ließ passieren und Schnellhardt drosch das Leder aus 18 Metern genau in den rechten Torwinkel (47.). Nur drei Minuten später hätte Marvin Mehlem aus kurzer Distanz erhöhen können, scheiterte aber an Weidinger. In der Folge wurden die Strafraumszenen auf tiefem Boden weniger, allein Matthias Bader hätte nach knapp einer Stunde für den vierten Treffer gesorgt, erneut reagierte Weidinger stark. Und so war es der SSV, dem das nächste Tor gelang. Caliskaner blieb aus abseitsverdächtiger Position ruhig, umkurvte Carl Klaus und verkürzte nach 75 Minuten auf 3:2. 

Kurz vor dem Abpfiff gelang den Regensburgern dann sogar der Ausgleich, Jan-Marc Schneider traf nach einer Flanke zum 3:3 und stellte damit den Endstand her.

 

Aufstellung: Klaus – Bader, Höhn, Pfeiffer, Stanilewicz – Rapp – Manu, Mehlem (80. Crosthwaite), Schnellhardt, Honsak (46. Berko) – Platte (78. Arslan)

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