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"Haben bis zum Ende gefightet"

Profis

Dank Leidenschaft, Kampfgeist und dem Treffer von Mathias Honsak behalten die Lilien im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück die drei Punkte am Bölle. Nach dem Arbeitssieg gegen den direkten Tabellennachbarn zeigten sich die Darmstädter entsprechend zufrieden mit dem Ergebnis und der eigenen Leistung.

Foto: Holtzem

Marco Grote:
"Wir haben hier unglücklich verloren. Wir sind gut in die Partie gekommen, hatten das Spiel unter Kontrolle und waren im ersten Durchgang teilweise auch die bessere Mannschaft. Doch verteidigen wir die Kontersituation gegen uns zu leichtfertig, woraus der Gegentreffer resultiert. Dem Rückstand laufen wir dann das gesamte Spiel dummerweise hinterher. Im zweiten Durchgang waren wir ein Stück weit zu passiv. Darmstadt hatte die Gelegenheit, die Partie zu entschieden. Wir sind trotzdem immer weiter drangeblieben und haben alles versucht, noch das Unentschieden zu holen – was am Ende aus meiner Sicht nicht unverdient gewesen wären. Die Möglichkeiten dazu waren da."

Markus Anfang:
"Das war ein klassisches Spiel zweier Mannschaften, die nicht viel Selbstvertrauen hatten. Man hat auf beiden Seiten gemerkt, dass es eher darum ging, Fehler zu vermeiden. Das ist eigentlich nicht unsere Herangehensweise. Es war mehr ein Kampf- als ein normales Fußballspiel. Doch die Mannschaft hat alles dafür getan, das Spiel zu gewinnen. Die ersten Möglichkeiten im ersten Durchgang hatte Osnabrück. Wir schießen aber nach einer Konteraktion das Tor, was uns geholfen hat. Insgesamt war es ein Kampfspiel von der ersten bis zur letzten Sekunde. Wir haben gut dagegengehalten und hatten in der zweiten Halbzeit eine Phase, in der wir das Spiel zumachen müssen – durch Serdar Dursun oder Mathias Honsak. Wir müssen das 2:0 schießen, machen es aber nicht. Marcel Schuhen hat am Ende noch zwei Bälle gut gehalten. Doch wir haben uns reingekämpft und hintenraus alles dafür getan, zu null zu spielen. Das ist uns gelungen, das tut uns gut."

Marcel Schuhen:
"Es fühlt sich komplett geil an. Osnabrück hat uns den Ball überlassen, dadurch waren wir die dominante Mannschaft und haben auch die Räume gut bespielt. Und dann war es natürlich wichtig, dass wir die erste gute Chance auch direkt genutzt haben. Danach hatten wir noch zwei, drei Möglichkeiten, aber wenn du am Ende 1:0 gewinnst, sind die ein stückweit egal. Wir hatten diese Situationen mit der knappen Führung schon häufiger, heute waren wir sehr konzentriert. Ich bin ganz froh, dass ich der Mannschaft in der Schlussphase helfen konnte, aber es geht nicht um mich. Die Einstellung war gut, die Kommunikation war eine andere. All die Dinge, die wir angesprochen haben, waren heute da. Aber ich bin ehrlich: Diese Dinge müssen auch nächste Woche in Hamburg da sein."

Tobias Kempe:
"Dieser Sieg tut richtig gut. Wir haben bis zum Ende gefightet. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn wird. Es gibt Auftrieb, dass wir das Ding gewonnen haben. Auch zu Null gespielt haben. Es war insgesamt ein verdienter Sieg. Zum Schluss ist es nochmal spannend geworden, zuvor hätten wir das zweite Tor machen müssen. Schuh hat da noch einige Paraden rausgeholt, wichtig ist im Endeffekt aber nur der Heimsieg. Wir haben zuletzt viele Chancen liegenlassen, da war es super, dass wir heute die erste Gelegenheit direkt genutzt haben. So eine Führung gibt dann auch Selbstvertrauen, wir haben Osnabrück gut vom Tor weggehalten. Natürlich wirft dann der Gegner am Ende nochmal alles nach vorne, aber dafür haben wir auch einen super Torwart im Kasten. Die Plätze sind etwas schwieriger zu bespielen aktuell, damit müssen aber beide Teams klarkommen. Da kann man vielleicht keinen Hurra-Fußball erwarten, dann geht es auch um Kampf und Leidenschaft. Und das haben wir heute gezeigt."

Pressekonferenz nach #SVDOSN

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