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Heimpunkt gegen Aufstiegsaspirant Fürth

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Eine starke Lilien-Halbzeit, eine druckvolle Fürth-Hälfte: Mit einem insgesamt leistungsgerechten 2:2 (2:0) trennen sich der SV 98 und die SpVgg Greuther Fürth. Für Die Hausherren waren Kempe (2.) und Dursun (39.) erfolgreich.

Foto: Stefan Holtzem

Im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth erwischten die Lilien einen absoluten Traumstart und gingen bereits nach zwei Minuten in Führung: Nach einem Handspiel bekamen die Darmstädter einen Freistoß aus aussichtsreicher Position zugesprochen, Tobias Kempe trat an und traf mit Hilfe des Aluminiums aus gut 20 Metern zur frühen Führung (2.).

Nach dem Treffer spielte sich die Partie zunächst hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Die Gäste waren um einen geordneten Spielaufbau bemüht, fanden aber nur selten Räume in der Darmstädter Hälfte. Die 98er spielten sich immer wieder mit ansehnlichen Kombinationen in die Fürther Hälfte, ließen aber in letzter Konsequenz die Präzision vermissen, sodass auch auf dieser Seite kaum hundertprozentige Chancen entstanden.

Erst nach einer halben Stunde passierte mal wieder etwas vor den Toren, doch zuerst flog ein Abschluss von Seguin (30.) deutlich am Kasten der Lilien vorbei, dann strich ein Flatterball von Fabian Schnellhardt auf der anderen Seite über die Latte (32.).

Kurz vor der Halbzeitpause nutzten die Blau-Weißen dann eine ihrer Angriffssituationen und erhöhten auf 2:0: Nach einem Schnellhardt-Pass, den Victor Palsson klug durchließ, zog Serdar Dursun in Bedrängnis ab und beförderte das Spielgerät wuchtig in die Maschen (40.). Nach dem zweiten Treffer sorgten auch die Gäste für Gefahr, doch zuerst klärte Fabian Holland einen Lupfer von Nielsen vor der Linie (42.), dann scheiterte Seguin am Pfosten (45.). Somit ging es mit einem Zwei-Tore-Vorsprung für den SVD in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Lilien zunächst als die gefährlichere Mannschaft. Bereits nach fünf Minuten hatte Dursun die Chance auf das 3:0, sein Abschluss wurde aber noch zur Ecke geblockt (51.).

Mit zunehmender Spielzeit schafften die Fürther es, für mehr Durck zu sorgen - gefährlich wurde es jedoch lange kaum. Erst nach 61 Minuten wurde es das erste Mal richtig brenzlig, doch Hrgota verpasste eine Hereingabe knapp. Wenig später scheiterten Meyerhöfer (62.) und Stach (63.) an starken Paraden von Carl Klaus. Kurz darauf war der Lilien-Keeper dann aber machtlos und Green erzielte den Anschlusstreffer (69.).

Die Gäste machten weiter Druck und kamen so eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie zum Ausgleich: Nach einer Kopfballverlängerung kam Raum am zweiten Pfosten und beförderte den Ball in die lange Ecke (75.).

Nach dem Ausgleich kamen die Lilien wieder etwas besser in die Partie mussten dann aber eine Schrecksekunde überstehen: Abiama traf, doch nach Ansicht der Videobilder wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung des Torschützen nicht gegeben (85.). In der hektischen Schlussminuten ging es dann noch einmal hin und her, doch ein Treffer fiel nicht mehr.

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