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Entspannt, locker, begeistert: Die drei digitalen Fanclubabende

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Normalerweise, in einer coronafreien Fußballwelt. Da hätte sich die gesamte Mannschaft inklusive Trainerteam des SV Darmstadt 98 in kleinen Grüppchen aufgeteilt und so alle Fanclubs der Lilien besucht – vor Ort, in den Lokalitäten der Clubs, die Lilien zum Anfassen quasi. Normalerweise. Denn seit dem Ausbruch der Pandemie ist das nicht mehr möglich. Stattdessen sind die Fanclubabende des SV 98 vom Vereinsheim der Fanclubs in die digitale Welt umgezogen.

Fotos: RheinHEINER-Lilien, Fanclub Blau-Weiß und Häzemer-Lilien

"Wir haben zu Beginn der Pandemie überlegt, wie wir das Format weiterführen können", erinnert sich Erik Eichhorn, Fanbeauftragter des SV Darmstadt 98. Dass die Fanclubabende weiter stattfinden sollten, stand dabei außer Frage. Nur wie? "Schnell haben wir festgestellt, dass es in der ursprünglichen Form - wie wir sie seit dem Bundesliga-Aufstieg veranstalten - nicht mehr geht. Also haben wir gesagt: Dann machen wir es eben digital - via Zoom", erzählt Eichhorn.

Seit Dezember 2020 fanden insgesamt drei digitale Fanclubabende statt. Die Premiere feierten dabei die "RheinHEINER-Lilien" zusammen mit Nicolai Rapp und Matthias Bader, die sich allesamt online trafen und rund eine Stunde plauderten. Weiter ging es im März des neuen Jahres mit dem Fanclub "Häzemer-Lilien", der sich über den digitalen Besuch von Lars Lukas Mai und Tobias Kempe freuen durfte. Marcel Schuhen und Mathias Honsak wählten sich derweil im April in die Zoom-Konferenz des "Fanclub Blau-Weiß“ (FCBW)  ein.  

"Die Resonanz war durchweg positiv – sowohl von den Fanclubs als auch von den Spielern", freut Eichhorn. Die Stimmung? Immer gut. In entspannter und lockerer Atmosphäre tauschten sich die Fanclubs mit den Lilien-Profis aus – über sportliche, aber auch private Themen. Wie wohl fühlt sich zum Beispiel ein Österreicher fernab der Heimat in Darmstadt? Oder was waren die Gründe für den sportlichen Aufschwung der vergangenen Wochen? Die Lilien nahmen bei der Beantwortung aller Fanfragen kein Blatt vor den Mund. Im Gegenteil. "Die Fanclub-Mitglieder waren allesamt begeistert und haben betont, wie nahbar sich die Spieler zeigten. Wie locker sie geplaudert und wie offen sie ihre Meinung gesagt haben", berichtet Eichhorn.

Doch auch wenn die digitalen Fanclubabende so positiv angenommen wurden, so hoffen schließlich alle, Fanclubs sowie Spieler, bald wieder persönlich zusammenzusitzen – vor Ort, in den Lokalitäten der Fanclubs, die Lilien zum Anfassen quasi.

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