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"Hoffe, dass ich meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen kann"

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Patric Pfeiffer hat sich in seinen drei Jahren beim SV Darmstadt 98 konstant weiterentwickelt. In der vergangenen Saison stand er in 32 Pflichtspielen auf dem Platz und machte mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Im Interview mit sv98.de äußert sich der Innenverteidiger über den Saisonstart, seine Hinausstellung in Regensburg und blickt auf die Pokal-Begegnung am Montag gegen den FC Ingolstadt voraus. Auch zu Wechselgerüchten und seiner Zukunft bezieht der 22-Jährige Stellung.

Foto: SV 98

sv98.de: Wie bewertest Du den Saisonstart?

Patric Pfeiffer: "Insgesamt ist der Start in Ordnung, würde ich sagen, vor allem aufgrund unserer Ausfälle in den ersten beiden Spielen. Wir haben drei Punkte gegen Sandhausen geholt und auch in Regensburg war ein Punkt drin. Gut finde ich, dass wir - mit Ausnahme der ersten Viertelstunde in Regensburg – schon wieder die Dinge auf dem Platz gezeigt haben, die uns auch schon letzte Saison ausgemacht haben: Wir haben gekämpft und haben auch nach Rückschlägen den Kopf oben behalten. Ein großes Kompliment auch an die Mannschaft, wie sie nach meiner Hinausstellung in Regensburg gefightet hat: Man hat nicht wirklich gemerkt, dass wir ein Mann weniger waren."

sv98.de: Du sprichst Deinen Feldverweis in Regensburg an… 

Pfeiffer: "Ich empfand es als etwas hart, dass ich für zwei Szenen im Mittelfeld jeweils direkt eine Karte bekomme. Klar kann man mir vorwerfen, dass ich da nicht so hingehen muss, aber für mich waren es relativ gewöhnliche Fouls. In beiden Szenen dann mir eine Karte zu zeigen, war schon bitter. Ich will aber nicht mehr groß zurückblicken. Sondern freue mich, dass ich gegen Ingolstadt wieder dabei sein kann."

sv98.de: Wie schwierig war es für dich, aufgrund der erwähnten Hinausstellung am vergangenen Freitag nur zuschauen zu können?

Pfeiffer: "Es war hart, weil ich gerne beim ersten Heimspiel auf dem Platz gestanden hätte. Wenn man nur zuschauen muss und nicht helfen kann, ist das echt anstrengend. Speziell die Schlussphase zu verfolgen, war sehr aufreibend. Aber spätestens mit dem Sieg habe ich auch meine Gelb-Rote Karte abgehakt."

sv98.de: Wie blickst Du auf die Pokal-Begegnung?

Pfeiffer: "Es wird eine schwere Partie, weil Ingolstadt einen guten Kader hat und sich im Sommer mit Spielern wie Dittgen oder Testroet gut verstärkt hat. Auch das erste Saisonspiel haben sie gewonnen. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir uns durchsetzen können, wenn wir unser Spiel durchgezogen bekommen. Ich bin mir sicher, dass uns das Trainerteam gut auf die Partie vorbereiten wird."

sv98.de: In diesem Sommer gibt es viele Gerüchte um Dich. Wie ist da der Stand?

Pfeiffer: "Es stimmt, dass sich der eine oder andere Verein nach mir erkundigt hat. Aber Darmstadt 98 hat mir schon vor einiger Zeit klar aufgezeigt, dass sie mit mir planen und mich als festen Bestandteil für die aktuelle Saison sehen. Das freut mich natürlich und ich bin auch bereit, dieses Vertrauen zurückzuzahlen. Ich denke, dass es mir für meine Entwicklung hilft, noch zumindest ein weiteres Jahr in der 2. Liga zu spielen und hoffentlich viel Spielzeit zu erhalten. Ich hoffe, dass ich meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen kann."

sv98.de: Und was passiert nach der laufenden Spielzeit? Dein Vertrag läuft bis Sommer 2023.

Pfeiffer: "Das kann ich jetzt noch nicht sagen, ich versuche mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Ja, es stimmt, dass Darmstadt 98 sich sehr um eine Vertragsverlängerung bemüht und mir ein Angebot unterbreitet hat, noch länger als bis Juni 2023 im Verein zu bleiben. Das ehrt mich sehr, weil ich dem Verein sehr viel zu verdanken habe. Dennoch bitte ich auch um Verständnis, dass ich mich erst mal dazu entschieden habe, den Vertrag nicht über den kommenden Sommer hinaus zu verlängern, weil ich schon die Ambition habe, höherklassig zu spielen. Ich denke, diese Ziele sind verständlich. Mehr möchte ich aber gar nicht mehr über die Zukunft sagen. Wir haben ein Pokalspiel vor uns: Ich freue mich total, gegen Ingolstadt hoffentlich wieder auf dem Platz zu stehen."

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