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Heimsieg! Volle Ausbeute gegen FCN

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Auch der 1. FC Nürnberg kann die Lilien nicht bezwingen: Gegen die Franken siegte der SV Darmstadt 98 mit 2:0 (2:0). Es ist das insgesamt neunte ungeschlagene Pflichtspiel in Folge für die Südhessen. Wegbereiter für den Erfolg waren Kempe (8.) und Tietz (27.), die bereits im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg stellten.

Foto: Eibner-Pressefoto/ Ulrich Scherbaum

n den ersten Minuten des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg machten die Gäste zunächst den etwas aktiveren Eindruck. Trotz kleinerer Chancen überstanden die Lilien die ersten fünf Minuten ohne große Probleme und kamen dann ihrerseits auch besser in die Partie. Nach acht Spielminuten erspielten sich die Darmstädter die frühe Führung: Nach einer sehenswerten Kombination spielte Braydon Manu den Ball von der Grundlinie zu Tobias Kempe und der traf sicher zum 1:0 (8.).

Nach dem Treffer entwickelte sich recht viel Leerlauf in der Partie. Der FCN versuchte mit Ballbesitz zum Erfolg zu kommen, fand jedoch meist kein Durchkommen durch die aufmerksamen Reihen der Südhessen. Der SVD hingegen sorgte immer wieder im Umschaltspiel für Nadelstiche.

Die nächste gute Chance ging dann auch wieder auf das Konto der Hausherren, doch Mathenia lenkte den Distanzschuss von Fabian Schnellhardt gerade noch um den Pfosten (26.). Beim anschließenden Eckball war der Nürnberger Schlussmann dann aber machtlos: Nach der Ecke von Kempe stieg Phillip Tietz hoch und köpfte den Ball unhaltbar ins lange Eck (27.).

Der zweite Treffer hatte jedoch kaum ein Einfluss auf das Spiel. Weiterhin taten sich die Nürnberger schwer und die Darmstädter hatten kaum Probleme, die Versuche der Gäste abzuwehren und so ging es mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für den SVD in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Gäste etwas mehr Druck zu machen. Nur: Die disziplinierten Lilien standen weiterhin gut und so kamen die Nürnberger kaum zu gefährlichen Aktionen. Die Darmstädter blieben wachsam, lauerten auf Fehler und schalteten dann schnell um.

Die 98er machten in den Offensivaktionen den gefährlicheren Eindruck, ein nennenswerter Abschluss entstand daraus jedoch nicht. In der Defensive stand die Mannschaft von Torsten Lieberknecht weiter stabil, sodass die Partie im zweiten Durchgang ohne die ganz großen Höhepunkte auskommen musste.

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