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Wir Lilien. Aus Tradition anders
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4 Dinge, die wir aus den ersten beiden Spielen mitnehmen

Die Lilien sind mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen gestartet, am Sonntag geht es gegen Heidenheim weiter. Diese vier Erkenntnisse kann man aus den bisherigen 180 Minuten im Kalenderjahr 2019 mit in die Trainingswoche nehmen.

1. Die Lilien erspielen sich Chancen, lassen diese aber noch zu oft liegen

Die Lilien verbuchten in Duisburg doppelt so viele Torschüsse wie der Gegner, fanden mit diesen aber zu spät den Weg ins Tor. Mit ein wenig mehr Effektivität im Abschluss hätte gut und gerne ein Punkt aus dem Ruhrpott entführt werden können. Auch gegen St. Pauli hätte man vor Michaichis Treffer bereits selbst in Führung gehen können. Für das nächste Heimspiel gegen den FC Heidenheim ist nun also eine Portion mehr Kaltschnäuzigkeit gefordert. Dass die Lilien gewillt sind, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, belegen die Statistiken aus den ersten beiden Pflichtspielen 2019: Sowohl gegen St Pauli als auch in Duisburg hatten sie bei den Torschüssen (13:9 und 18:9), dem Ballbesitz (60%:40% und 65%:35%) und der Passquote (78%:66% und 82%:69%) die Nase vorn.

2. Verheißungsvolle Neuzugänge

Gleich fünf Mal hat sich der SV 98 diesen Winter verstärkt. Mit Patrick Herrmann, Victor Pálsson, Sören Bertram und Christoph Moritz kamen bis dato vier der fünf Neuzugänge zum Einsatz. Die beiden Letzteren besorgten in Duisburg sogar direkt die Tore für die Lilien. Pálsson und Herrmann untermauerten in den ersten beiden Partien bereits ihren Ruf als resolute Zweikämpfer. Zum Einleben in Südhessen haben die Jungs also offenbar nicht lange gebraucht. Die Neuen scheinen sich wohlzufühlen in der neuen Heimat.

3. Verbesserte Defensivarbeit, aber: In den entscheidenden Situationen noch besser agieren

In der Rückrunde der vergangenen Saison ließ Darmstadt von allen Zweitligateams die wenigsten Gegentore zu. Der Klassenerhalt wäre ohne die herausragende mannschaftliche Defensivarbeit nicht möglich gewesen. Vor der Winterpause war die Gegentor-Anzahl hingegen nicht zufriedenstellend. Nach zwei Spielen 2019 lässt sich konstatieren: Vier Gegentore sind erneut kein besonders positiver Wert. Doppelt bitter, dass sich die beiden bisherigen Gegner sehr effektiv vor dem Lilien-Tor zeigten. Aber: Insgesamt stehen die Lilien sicherer, lassen weniger Chancen zu. Das macht Mut für die kommenden Wochen. Es gilt aber, in den entscheidenden Situationen die Kleinigkeiten noch besser zu machen.

4. Die Moral stimmt

Ein positiver Aspekt, der sich bei beiden Spielen im neuen Jahr gezeigt hat, ist die tadellose Moral. Während nicht wenige Zuschauer die Darmstädter in Duisburg spätestens nach dem dritten Gegentreffer komplett abgeschrieben hatten, kratzte die Elf noch am Punktgewinn. Gegen St. Pauli wurde das Spiel bekanntlich in den letzten zehn Spielminuten auf den Kopf gestellt. Das Wort "Aufgeben" scheint keinen Platz im Lilien-Vokabular zu haben.