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Auf was es am Sonntag ankommen wird

Still und heimlich hat sich der 1. FC Heidenheim in der Tabelle nach oben gepirscht - und befindet sich bei zwei Punkten Rückstand auf Platz 3 und drei Punkten auf Platz 2 plötzlich mitten im Aufstiegsrennen. Noch dazu haben die Brenzstädter unter der Woche niemanden Geringeres als Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal geworfen. Der frischgebackene Viertelfinalist reist also mit breiter Brust nach Südhessen. Besonders 5 Faktoren müssen die Lilien am Sonntag beherzigen, um gegen eines der Überraschungsteams der bisherigen Saison einen erfolgreichen Spieltag zu erleben.

1. Selbstbewusst gegen formstarke Heidenheimer auftreten

Würde man nur die letzten sechs Spieltage bewerten, stünde Heidenheim mit 14 Punkten an der Tabellenspitze. Vier Spiele konnten gewonnen werden, in zwei Partien wurden die Punkte geteilt - unter dem Strich ergeben das sechs ungeschlagene Spiele in Folge. Der FCH reist dementsprechend selbstbewusst ans Böllenfalltor.
Aber auch wenn es gegen das Team der Stunde geht: Für die Lilien gilt es, den Heidenheimern zu trotzen und mit Mut und Selbstbewusstsein aufzutreten.

2. Keine Elfmeter verursachen

Wenn ein Heidenheimer an den Elfmeterpunkt tritt, kann der Schiedsrichter fast schon direkt zum Wiederanstoß pfeifen. Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga vor fünf Jahren hat der FCH 21 Elfmeter zugesprochen bekommen und sagenhafte 20 davon verwandelt. Auch in dieser Saison landeten alle drei bisherigen Strafstöße im Netz des Gegners.
Elfmeter sollten grundsätzlich immer verhindert werden, am Sonntag sollte man aber besonders stark darauf achten, den FCH im Strafraum mit fairen Mitteln zu stoppen.

3. Hellwach sein gegen die Heidenheimer Frühstarter

Ungeduld scheint in der Brenzstadt eine Tugend zu sein. Ganze 17 Mal war die Schmidt-Elf in den ersten 45 Minuten erfolgreich - das ist Ligabestwert. Allein in den ersten 15 Minuten traf der FCH bereits sechs Mal. Für die Lilien bedeutet das: Von Anfang an hellwach sein!

4. FCH-Sturm dichtmachen

Robert Glatzel und Nikola Dovedan zeigen sich in der laufenden Saison brandgefährlich. Glatzel traf bereits achtmal, Dovedan konnte bislang sechsmal jubeln. Damit bieten die Heidenheimer eine der besten Sturm-Abteilungen in der Liga auf. Gegen solch einen starken Angriff wird die Lilien-Abwehrreihe alles abrufen müssen.
Es gilt, die beiden gefährlichen Stürmer nicht aus den Augen zu lassen, damit sich das Duo nicht aus der Überwachung entziehen kann.

5. Schnatterer in Schach halten

Seit über einem Jahrzehnt steht ein Mann in Heidenheim für Torgefahr: Marc Schnatterer. Dabei bereitet die Klub-Ikone genauso gerne Treffer vor, wie sie selbst trifft. Über 200 Scorerpunkte für Heidenheim hat der 33-Jährige bereits auf dem Konto. Auch in dieser Spielzeit untermauert Schnatterer abermals seine Qualitäten - mit sieben Toren und acht Assists befindet er sich weit vorne in der Scorer-Liste. In diesem Kalenderjahr stand Schnatterer verletzungsbedingt noch in keinem der drei Pflichtspiele in der Startelf, die Mannschaft kompensierte den Verlust bisher glänzend.
Dennoch steht fest: Will man gegen Heidenheim bestehen, muss Schnatterer in Schach gehalten werden.