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Auswärtsniederlage in Berlin

Zu spät offensive Lösungen gefunden: Die Lilien ziehen bei Union Berlin mit 1:3 (0:2) den Kürzeren und reisen damit ohne etwas Zählbares zurück nach Südhessen.

Foto: Huebner/Ulrich

Die Lilien starteten gut in die Partien und kamen bereits nach einer Minute zur ersten Gelegenheit: Nach einer schönen Kombination über Marcel Heller und Slobodan Medojevic landete der Ball bei Serdar Dursun, der Lilienstürmer versuchte es von der Strafraumkante, doch der Ball landete in den Armen des Keepers. Insgesamt passierte in den ersten 15 Minuten jedoch recht wenig vor beiden Toren. Der SV 98 erspielte sich zwar leichte Vorteile bei Ballbesitz und Zweikampfquote, aber trotzdem spielte sich die Partie hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab.

Nach gut 20 Minuten tauchten dann aber die Gastgeber richtig gefährlich vor dem Tor von Daniel Heuer Fernandes auf: Nach einer Ecke landete der Ball im Strafraum bei, der Stürmer konnte aber gerade noch am Abschluss gehindert werden (21.). Kurz darauf an die Führung für die Berliner: Nach einer abgeblockten Ecke gelangte der Ball noch einmal in die Mitte und dort drückte Andersson den Ball über die Linie (28.).

Der Treffer veränderte das Geschehen auf dem Feld jedoch so gut wie gar nicht - weiterhin blieben gefährliche Szenen hüben wie drüben die Seltenheit. Kurz vor der Pause schlugen die Gastgeber wieder wie aus dem Nichts zu: Andersson kam im Strafraum aus spitzem Winkel an den Ball und knallte diesen dann leicht abgefälscht in die Maschen (42.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber zunächst die gefährlichere Mannschaft, doch Andersson verzog aus spitzem Winkel vor Heuer Fernandes (48.). Immer wieder sorgten die Berliner für Gefahr, besonders nach Ecken mussten die Lilien einige brenzlige Aktionen überstehen.

Die Berliner ließen die Lilien wenig Raum und attackierten früh und sorgten so dafür, dass der SV 98 wenig gute Offensivaktionen kreieren konnte. Und dann sorgte eine Ecke auch noch für das 3:0 für die Hausherren: Friedrich kam zum Kopfball, Aytac Sulu Sulu versuchte zu klären und lenkte denn Ball ins eigene Netz (65.).

Dann sorgten der SV 98 aber doch nochmal für Spannung: Joevin Jones flanke gefühlvoll an den zweiten Pfosten und dort beförderte Serdar Dursun den Ball aus der Drehung zum 1:3 in die Maschen (73.). Der Treffer gab die Lilien Auftrieb und die Offensivaktionen der nächsten Minuten sorgten nun für deutlich mehr Gefahr. Die Schlussoffensive der Lilien wurde aber am Ende nicht mehr belohnt und der SV 98 muss die Heimreise mit leeren Händen antreten.