"Das Ergebnis ärgert uns brutal"

sv98.de hat die Stimmen zum Spiel gegen den MSV Duisburg zusammengefasst.

Foto: Huebner

Ilja Gurev:
Wir haben 3 Siege in 4 Spielen nach der Rückrunde geholt und den zweiten Auswärtssieg in Folge. Dafür verdient meine Mannschaft ein Kompliment. Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weiße macht glücklich. Es war heute ein sehr schweres Spiel gegen eine Mannschaft mit viel Potenzial, einem erfahrenen Kollegen der Verein und die Liga kennt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, danach hatte Darmstadt eine gute Phase, diese haben wir aber gut überstanden. Ich denke wir haben hier einen verdienten Sieg geholt.

Dirk Schuster:
Es war ein sehr kampfbetontes Spiel von beiden Mannschaft, indem Duisburg am Ende die glücklichere Mannschaft war und die drei Punkte mitnimmt. Wir hatten uns die ersten 15, 20 Minuten anders vorgestellt, waren zu weit weg von den Gegenspielern und hatten Probleme, die zweiten Bälle zu halten. Nach einer Verkettung von Fehlern auf unserer Seite und einer guten Einzelleistung auf der anderen Seite haben wir das 0:1 kassiert. Danach haben wir uns besser in die Partie hineingebissen, kämpferisch dominanter, uns einige Gelegenheiten erspielt und dann auch das verdiente 1:1 gemacht. Nach der Halbzeit haben beide Mannschaften gezeigt, dass sie holen wollten. Wir hatten durch Joevin Jones und Terrence Boyd gute Möglichkeiten auf einen weiteren Treffer. Ich will aber auch nicht verschweigen, dass auch Duisburg gute Chancen hatte. Nach dem 2:1 haben wir nochmal alles versucht, um den Ausgleich zu erzielen, das ist uns aber leider nicht gelungen. Wir haben heute den Einsatz und Willen abgerufen und auch einige gute Spielzüge gezeigt, sodass ich eine Steigerung zum St.-Pauli-Spiel gesehen habe. Das Ergebnis ärgert uns brutal, aber es ist ein langer steiniger Weg, auf dem auch Rückschläge passieren können, und der erste ist leider heute passiert. Wir werden jetzt weiter arbeiten und nächste Woche in Bochum versuchen, den verlorenen Punkt, den wir heute durchaus verdient hätten, wieder wett zu machen.

Kevin Großkreutz:
Natürlich ist das heute eine bittere Niederlage. Nach dem 0:1 kamen wir gut zurück in Spiel, haben gefightet und den Ausgleich erzielt. Dann bekommen wir unnötig aus einer Standardsituation das 1:2. Ich denke, ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen, beide Teams hatten ihre Chancen. Im Endeffekt hatte Duisburg ein bisschen mehr Glück heute, das hat für den Sieg gereicht. Wir haben es trotzdem ganz gut gemacht und geduldig gespielt in einem schweren Spiel. Das Positive müssen wir mitnehmen.

Peter Niemeyer:
Ich hatte heute nie das Gefühl, dass wir mit leeren Händen da stehen könnten. Am Ende ist es so gekommen, das ist ein bitterer Fakt. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Wir haben 10 Minuten gebraucht, um uns in das Spiel zu arbeiten, danach haben wir aber zum Großteil die Kontrolle übernommen. Duisburg ist keine Laufkundschaft, trotzdem standen wir heute stabil. Dennoch können wir unsere Fehler weiter minimieren, und die Gegentore müssen wir abstellen. Nach vorne war es nicht verkehrt, wir hatten unsere Möglichkeiten. Ich sehe viele positive Ansätze bei uns, dennoch stehen wir weiter unten drin. Wenn wir unsere Tugenden weiter auf den Platz bringen, können wir bestehen.

Romain Bregerie:
Niederlagen sind immer bitter, heute vielleicht noch ein Stück mehr. Weil wir selbst genug Chancen hatten, das Spiel zu gewinnen. Aber wenn man diese Gelegenheiten nicht nutzen kann, muss man wenigstens dieses 1:1 halten. Auch ein Punkt zu Hause wäre sehr wichtig gewesen. Besonders weil wir nicht gut reinkamen und zu Beginn nicht zu 100 Prozent da waren. Es ist sehr bitter, ich hatte die gesamte zweite Halbzeit ein gutes Gefühl und war sicher, dass wir das Spiel gewinnen können. Am Ende verliert man durch eine Standardsituation, das tut weh. Wir müssen jetzt den Mund schnell abputzen und den Fokus auf Bochum legen. Wenn man die Punkte nicht daheim holen kann, muss man es eben auswärts tun.