Gäste-Rekord bei Mannschaftsvorstellung

Vor knapp 500 geladenen Gäste fand am Mittwoch (17.7.) die Kadervorstellung im Kreis von Sponsoren und Partnern in der Mercedes-Benz Niederlassung Darmstadt statt. Neben der Präsentation der Mannschaft bot die Veranstaltung weitere kurzweilige Programmpunkte, die größtenteils auf einer außergewöhnlichen Bühne durchgeführt wurden. Inmitten des Autohauses war ein Boxring aufgebaut, der als Zentrum des traditionellen Events vor Saisonstart fungierte.

Foto: Huebner/Ulrich

Der erste "Ringbesucher" des Abends war Rüdiger Fritsch, der die Anwesenden begrüßte. "Vielen Dank, dass sie den SV Darmstadt 98 unterstützen. Danke, dass sie unsere Freunde und Sponsoren sind", so der Präsident, der in der Folge noch einmal in die jüngere Vergangenheit der Lilien blickte: "In den letzten fünf Jahren, seitdem wir in den Profifußball zurückgekehrt sind, haben wir viel bewegt, bearbeitet und nach vorne gebracht."

"Stillstand wäre ein Rücksckritt"

Mit dem bereits fortgeschrittenen Stadionumbau stehe nun einen weiterer "Meilenstein in der Geschichte des SV Darmstadt 98 bevor" und damit ein großer Schritt in einer Entwicklung, die laut Fritsch "nur gemeinsam mit den Sponsoren, Partner und Freunden des Vereines" möglich gewesen sei. Die weitere Etablierung und Entwicklung werde auch zukünftig ein großes Thema rund um das Böllenfalltor bleiben, wie Fritsch zum Abschluss seiner Rede versicherte: "Wir werden definitiv an dieser Stelle nicht Ruhe geben, denn ein Stillstand wäre ein Rückschritt."

In der Folge stellte sich dann auch Carsten Wehlmann den Fragen des Moderatoren-Duos aus Stadionsprecher Raphael Stübig und Lilien-Legende Toni Sailer und erklärte angesprochen auf die Ziele für die kommende Runde: "Für uns geht es zunächst darum, die Sachen, die wir bisher vorangetrieben haben, weiterfortzuführen". Man habe Respekt vor den "Schwergewichten" der zweiten Liga, sei aber dennoch voller Tatendrang und Vorfreude auf die neue Saison und habe auch den Anspruch "in jedem Spiel die drei Punkte holen zu wollen. Auch beim Auftakt in Hamburg."

In der Zeit bis zur Mannschaftsvorstellung folgten dann ein kurzer Einblick in die neuentwickelte "VIP-App" des SV 98, zwei kurze Boxeinlagen sorgten für ein sportliches Highlight und das reichhaltige Grillbuffet deckte den kulinarischen Bereich ab.

Gegen 21 Uhr folgte dann die Vorstellung der Mannschaft, die sich nacheinander den Weg durch die Gäste bahnten und in den Boxring kletterten. Im Zuge dessen wurden Fabian Holland, Yannick Stark, Marcel Schuhen und Mathias Honsak von Stübig und Sailer interviewt und zum aktuellen Stand der Vorbereitung und natürlich zur kommenden Saison befragt. „Es war ganz ungewohnt. Es gab ganz andere Zeiten, wo wir zehn Leute beim ersten Training waren. Ich glaube, das ist für alle viel angenehmer", äußerte sich Holland zur Größe des momentanen Kaders. Laut Stark habe man die vielen Neuen im Team gut integriert und vor allem das letztwöchige Trainingslager habe die Mannschaft noch einmal zusammengeschweißt. Die Neuzugänge Honsak und Schuhen konnten dies nur unterstreichen und sprachen zudem über die Beweggründe, die schlussendlich für einen Wechsel zum SV 98 gesprochen hatten.

"Wollen gut aus den Startlöchern kommen"

Auch Cheftrainer Dimitrios Grammozis wurde nicht ohne ein kurzes Statement aus dem Ring entlassen. „Die zweite Liga hat in den letzten Jahren gezeigt, wie schwierig es ist, Prognosen aufzustellen. Wir haben uns als Team das Ziel gesetzt, gut aus den Startlöchern rauskommen." Man wolle zudem die Art und Weise, wie man sich in der Rückrunde auf dem Platz präsentiert hat, weiterführen. Toni Sailer schloss dann den offiziellen Teil der Mannschaftsvorstellung ab, indem er dem Team viel Erfolg für die kommende Runde wünscht: "Ich kann nur sagen, ich drücke euch ganz fest die Daumen und wünsche eine geile Saison."

Im Anschluss mischten sich die Spieler unter die Gäste und führten Gespräche. Der krönende Abschluss eines Abends, der mit verschiedenen Höhepunkten und Themen gespickt war und in einer besonderen Location für viele zufriedene Gesichter sorgte.