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Wir Lilien. Aus Tradition anders
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Gegner im Fokus: Hamburger SV

Am Samstag (16.3./13 Uhr) gastieren die Lilien beim Hamburger SV. Vor dem Auswärtsspiel beim langjährigen Bundesligisten haben wir die Hanseaten unter die Lupe genommen.

Allgemeines

Erstmals im Jahr 2019 bestreitet der HSV ein Heimspiel an einem Wochenendtag. Mehr als 50.000 Zuschauer werden im Volksparkstadion dabei sein, wenn die Lilien beim langjährigen Bundesliga-Dino gastieren. Die aktuelle Spielzeit markiert die erste Zweitliga-Spielzeit in der Vereinsgeschichte der Rothosen, nachdem die Hanseaten zuvor knapp 55 Jahre im Oberhaus des deutschen Fußballs verbrachten. Dementsprechend deutlich wurde vor Saisonbeginn das Saisonziel Wiederaufstieg formuliert und aktuell besitzt der sechsmalige Meister sehr gute Karten auf dem Weg zurück in die Bundesliga.

Kader 

Natürlich sorgte der Bundesliga-Abstieg für einige Veränderungen im Kader, das Gerüst des Teams bilden aber auch in dieser Saison zum Großteil Spieler, die bereits in der Bundesliga das HSV-Trikot trugen. Ergänzt wird dieser Stamm aus Akteuren wie Pollersbeck, Douglas Santos, Sakai, Holtby oder Hunt von einigen neuen Gesichtern. Speziell Orel Mangala (VfB Stuttgart), David Bates (Glasgow Rangers) und Khaled Narey (Greuther Fürth) zählen fest zur Stammformation von Trainer Hannes Wolf. Top-Torjäger mit 12 Treffern ist Pierre-Michel Lasogga, der nach seiner Ausleihe zu Leeds United in dieser Saison regelmäßig für die Hamburger einnetzt. Mit der Leihe von Berkay Özcan (VfB Stuttgart) in der Winterpause erweitere der Sportverein seine Optionen im Mittelfeld. Namhaft liest sich auch die Liste der Spieler, die den HSV nach dem Abstieg verlassen haben. Unter anderem sind Filip Kostic (Eintracht Frankfurt), Bobby Wood (Hannover 96) oder Andre Hahn (FC Augsburg) mittlerweile für andere Vereine aktiv. Im Winter wurde zudem Christoph Moritz nach Darmstadt verliehen, während Matti Steinmann (Vendsyssel FF) nun in Dänemark aktiv ist. Einen Wechsel auf der Trainerbank vollzogen die Elbstädter nach dem 10. Spieltag. Christian Titz musste damals seinen Platz für Hannes Wolf räumen, der in seinen 17 Pflichtspielen als HSV-Cheftrainer die beeindruckende Bilanz von 2,24 Punkten pro Spiel aufweist.

Saisonverlauf

Einen Dämpfer erhielten die Hamburger gleich am ersten Spieltag, als die Auftaktbegegnung im eigenen Stadion mit 0:3 gegen Holstein Kiel verloren ging. Das Team antworte mit vier Siegen in Folge auf diesen Rückschlag, bevor es erneut in einem Heimspiel ein deftiges 0:5 gegen Jahn Regensburg setzte. Hannes Wolf übernahm das Team nach dem 10. Spieltag auf Platz 5 und startete mit einem Sieg gegen den FC Magdeburg und dem damit verbundenen Sprung auf Tabellenrang 2. Seit dem 11. Spieltag belegen die Hanseaten immer einen der ersten beiden Tabellenplätze, in der Auswärtstabelle steht das Team mit 26 Punkten an der Spitzenposition. Im heimischen Volksparkstadion liegt der Traditionsverein mit 24 Punkten nahezu gleichauf mit den Lilien (23 Punkte), ist aber seit acht Spielen auf eigenem Boden ungeschlagen. Erstaunlich ist das Torverhältnis der Hamburger, die mit 36 erzielten Toren nur den geteilten 8. Rang in dieser Kategorie belegen. Umgekehrt bedeuten 26 Gegentore den zweitbesten Wert der Liga, allein in sechs Partien siegte der HSV mit 1:0.

Begegnungen

Die Gesamtbilanz zwischen beiden Teams spricht eine recht eindeutige Sprache. Bei 11 Aufeinandertreffen ging der HSV als Sieger vom Platz, zwei Mal teilten sich die Kontrahenten die Punkte. Kurioserweise feierten die Lilien ihre einzigen beiden Erfolge über die Hanseaten im Volksparkstatdion. Die beiden zurückliegenden Auswärtsbegegnungen in der Hansestadt gewann der SV 98 jeweils mit 2:1. Im April 2016 sicherten sich die Lilien wichtige Zähler für den Klassenerhalt, fast genau ein Jahr später gelang der einzige Auswärtssieg der Saison 2016/17. Am Böllenfalltor entführte hingegen regelmäßig der HSV die Punkte, so auch in der Vorrunden-Begegnung, als Hunt und Holtby für die Treffer sorgten. Der späte Anschlusstreffer von Dursun (89.) änderte nichts mehr an der schlussendlichen Heimniederlage.