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"Konnten nicht an die letzten Wochen anknüpfen"

sv98.de hat die Stimmen zur Niederlage in Ingolstadt zusammengefasst.

Foto: Huebner/Ulrich

Dimitrios Grammozis:
Wir wussten, dass wir auf einen Gegner treffen würden, der zuletzt gute Leistungen gezeigt hat. Anfangs waren wir auch gut in der Partie, jedoch hat uns etwas die letzte Qualität nach vorne gefehlt um den Gegner wirklich in Gefahr zu bringen. Trotzdem hatten wir durch Tobi Kempe eine gute Chance, der Treffer hätte natürlich nochmal Selbstvertrauen gegeben. Dann bekommen wir durch einen schönen Freistoß das Gegentor und nach einer Ecke sogar noch das 0:2. Wir haben uns dann noch einmal viel für die zweite Halbzeit vorgenommen und bekommen mit der ersten Chance direkt das Gegentor. Danach war es natürlich extrem schwer. Ich denke, wir müssen die Niederlage uns heute selbst zuschreiben, denn die letzte Galligkeit hat uns gefehlt. Wir müssen daraus lernen und uns konzentriert auf das letzte Spiel gegen Aue vorbereiten.

Tomas Oral:
Jeder der im Stadion war, hat gesehen, dass wir auf ein Darmstadt 98 getroffen sind, das in den letzten Wochen viel gepunktet hat. Wir wussten, dass uns ein harter Brocken mit einer ähnlichen Spielweise erwartet. Wir wussten auch, dass wir andere Lösungen finden müssen. Bis zum Freistoß war es eine offene Partie mit Feldvorteilen für Darmstadt. Der Freistoß war dann der Türöffner und wir konnten dann auch noch das 2:0 nachlegen. Danach hat man gesehen, dass die Mannschaft in den letzten Wochen Kraft getankt hat. Wir wollten dann den Dreier festmachen und Kompliment an meiner Mannschaft, wie das heute erreicht wurde. Wir wollen jetzt im nächsten Spiel so weiter machen, um den Schwung in die Relegation mitzunehmen.

Hier gibt es die Pressekonferenz in voller Länge.

Marcel Heller:
Wir wollten auch heute gewinnen. Wir sind sicher nicht hergefahren, um mit 0:3 zu verlieren. Leider ist es uns nicht gelungen. Ingolstadt ist stark bei Standards, das mussten wir in der ersten Halbzeit zweimal erfahren. Schlussendlich hat das die Partie entschieden. Nach dem 0:2 war es natürlich schwer für uns, noch einmal zurückzukommen. Trotzdem haben wir uns in der Kabine vorgenommen, das Spiel noch zu drehen. Mit dem 0:3 wurde es dann noch schwerer. Wir haben es versucht, aber der letzte Tick hat uns heute gefehlt. Sonst wäre es durchaus möglich gewesen, hier etwas mitzunehmen. Speziell in der Anfangsphase waren wir auch gut im Spiel. Wenn wir in Führung gehen, läuft das Spiel wahrscheinlich anders.

Patrick Herrmann:
Wir sind auch heute ins Spiel gegangen, um die drei Punkte zu holen. Aber bei jedem von uns haben heute vielleicht ein paar Prozent gefehlt. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Wir konnten nicht daran anknüpfen, was wir die letzten Wochen gezeigt haben. Ingolstadt hat die letzten Spiele sehr positiv bestritten, daher war uns natürlich bewusst, dass sie große Qualitäten haben. Wir haben zu viele lange Bälle zugelassen, die dann bei uns in Strafraumnähe runtergekommen sind. Daraus sind dann auch die Standards entstanden, die zu den Toren geführt haben. Es war insgesamt ein bisschen zu wenig von uns. Umso wichtiger ist es, dass wir nächste Woche nochmal ordentlich Gas geben für einen ordentlichen Saisonabschluss mit unseren eigenen Fans.