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Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten

Auch im dritten Saisonspiel ist der SV Darmstadt 98 sieglos geblieben. Vor 2.100 Zuschauern mussten sich die Lilien nach zeitweiligem Rückstand mit einer 1:1-Punkteteilung begnügen. Nach dem 0:1 Führungstreffer der Gäste Sekunden vor dem Pausenpfiff durch Dominik König drehten die Lilien in der zweiten Hälfte auf, kamen aber lediglich zum Ausgleich durch Rudi Hübner in der 56. Minute.

Der SV Darmstadt 98 bemühte sich das Spiel zu bestimmen, hatte auch die größeren Spielanteile, letztlich blieb aber erneut vieles nur Stückwerk. In der 8. Minute die erste gefährliche Szene für den SVD. Bodnars lange Flanke köpfte Fabio Eidelwein über den gegnerischen Torhüter und das Tor hinweg. In der 10. Minute hatten die Lilien Glück als ein Fernwalder Spieler in den Strafraum eindrang, jedoch anstatt zu schießen, quer legte und die Situation bereinigt werden konnte. Die beste Chance für Darmstadt in der ersten Hälfte datierte aus der 16. Minute, als ein fulminanter Rasch-Kopfstoß an die Latte donnerte. Mitte der ersten Hälfte hatten beide Seiten gute Einschusschancen, mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste immer stärker auf. Ging in der 40. Minute der Ball nach Schuss von Daniel Beck noch übers Tor, gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff das 0:1. Fernwald setzte sich über die rechte Seite durch und den Querpass verwertete König unhaltbar für Becker.

Nach der Schrecksekunde in der 52. Minute, als Becker einen Schuss von Dacic glänzend parierte, riss der SV98 das Spiel der zweiten Halbzeit immer mehr an sich. Die beste Aktion führte in der 56. Minute zum Ausgleich. Anicic hatte den Überblick und setzte den besser postierten Hübner ein, der noch ein paar Schritte lief und dann Gästetorwart Koc zum Ausgleich überwand. In der 69. Minute wieder eine gute Chance. Glasners Gewaltschuss ließ Koc abprallen, doch kein Lilienspieler konnte den Ball verwerten. Darmstadt hatte jetzt ein klares Chancenübergewicht, doch Eckerlin (74.), Anicic (76.) und Eidelwein (83.) vergaben ihre Möglichkeiten. Fünf Minuten vor Schluss kam aber auch noch Pech hinzu. Fabio Eidelwein lenkte den Ball an die Unterkante der Latte, von dort aus sprang die Kugel wieder in s Feld zurück. Wenige Minuten vor Schluss dann Rudelbildung am Böllenfalltor. In Folge der unübersichtlichen Situation bekam der Fernwalder El Ghazouani gelb, während Michael Bodnar mit rot vom Platz gestellt wurde. In den letzten Minuten passierte nichts mehr und es blieb beim erneuten Unentschieden auf eigenem Platz.

Unsere Lilien: Bastian Becker (C) - Abdelkader Jellouli (46. Christian Remmers), Daniel Rasch, Michael Bodnar, Christian Eckerlin - Krisztián Szollár (51. Sebastian Glasner) - Simon Schmidt (66. Alvano Kröh), Michael Anicic, Pascal Pellowski - Rudolf Hübner, Fabio Eidelwein

Unser Gegner: Camber Koc -Burim Gashi, Marcel Galbert, Jens Böhnke, Stefan Dolzer -Ürkan Özen (81. Abdel Fachiri), Enes Dacic (63. Martin Mülln), Manuel Rasiejewski, Marc Schilhabl - Dominik König, Daniel Beck (85. Rachid El Ghazouani)

Schiedsrichter: Karsten Vollmar, Assistenten: Kilian Sauerwein, Timo Kirsch

Tore: 0:1 König (45.+), 1:1 Hübner (56.)

Gelbe Karten: Szollár, Rasch, Pellowski -Rasiejewski, Dacic, Fachiri, El Ghazouani

Rote Karten: Bodnar

Stimmen zum Spiel:
Michael de Kort:
”Wir sind zufrieden mit dem Spiel und dem Ergebnis. Wir haben in den letzten beiden Spiel hoch und verdient verloren. Heute haben wir uns endlich mal so präsentiert, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir standen hinten stabil und die erste Halbzeit ging an uns, und wir sind verdientermaßen mit der Pause in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit hatten wir manchmal das Glück auf unser Seite. Das Unentschieden ist gerecht und verdient.”

Gerhard Kleppinger: ”Wir sind alle niedergeschlagen. Wir haben es nicht geschafft Druck aufzubauen. Wir haben keine klare Linie gehabt und gingen nicht ruhig ins Spiel. Wir waren nervös und haben die Aggressivität vermissen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gekämpft, uns aber im Auslassen der Torchancen übertroffen. Wir müssen die Ruhe bewahren, dann werden sich die positiven Ergebnisse einstellen.”

Zuschauer: 2.100


Thomas Waldherr / Thorsten Halm