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Stadion-Umbau schreitet voran

Die Bauarbeiten für die neue Gegengerade im Merck-Stadion am Böllenfalltor sind nach dem letzten Saisonheimspiel der Lilien am vergangenen Sonntag in vollem Gange. Am heutigen Mittwoch (22.5.) informierte Michael Weilguny, Geschäftsführer der SV Darmstadt 98 Stadion GmbH, zusammen mit dem Generalplaner Gunter Weyrich vom Büro 1100 Architekten über den aktuellen Bautenstand.

Bildquelle: 1100 Architekten

Seit Montag, einem Tag nach dem letzten Heimspiel des SV 98, wird mit dem Gästeblock der letzte noch verbliebene Teil der ehemaligen Gegengerade abgetragen. Die Gründungs- und Fundamentarbeiten im ehemaligen Heimbereich sind indes bereits fertiggestellt. In diesem Areal wurde am heutigen Mittwoch mit der Montage der Betonfertigteile begonnen. Diese wurden in den vergangenen Wochen extern in einem Fertigteilewerk hergestellt. Parallel dazu ist bereits die Gründung des Oberrangs in Arbeit. Zudem wird aktuell der Steg zur modularen Südtribüne zurückgebaut. Im Bereich hinter der Südtribüne wird anschließend eine Winkelstützwand errichtet, so dass in einem weiteren Schritt der Bereich komplett verfüllt und befestigt werden kann.

Koordiniert werden alle Arbeiten durch den beauftragten Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH, die in den letzten Jahren unter anderem auch die Stadionbauprojekte beim FC St. Pauli, FC Ingolstadt, MSV Duisburg, FSV Frankfurt oder bei Schalke 04 umgesetzt hatte.

Alle Projektbeteiligten arbeiten derzeit mit Hochdruck an dem angestrebten Ziel, möglichst bereits zum Saisonbeginn 2019/20 eine Inbetriebnahme der Stehplätze auf der neuen Gegentribüne ermöglichen zu können. Gunter Weyrich von 1100: „Eine abschließende Prognose dazu werden wir zusammen mit dem Generalunternehmer erst Anfang Juli abgeben können. Bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung im Bestand muss man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen. So gab es zuletzt beispielsweise Verzögerungen, da die Flutlichtmasten aus den 80er-Jahren anders gegründet gewesen waren als aus den Planunterlagen ersichtlich. Dies hatte zur Folge, dass zusätzliche Untersuchungen und Nachweise nötig waren.“

Ab August ist dann die Errichtung des Oberrangs sowie die Dachmontage vorgesehen. Ebenso sollen im Laufe des zweiten Halbjahres die Kioske und Toiletten errichtet werden. Eine Finalisierung des ersten Bauabschnitts ist wie geplant bis Ende dieses Jahres vorgesehen. Ab Frühjahr 2020 soll dann der Abriss der ENTEGA-Haupttribüne erfolgen.

Insgesamt soll die fertiggestellte Gegentribüne rund 8.500 Plätze umfassen, die sich auf 5.600 Steh- und 2.900 Sitzplätze verteilen.