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Wir Lilien. Aus Tradition anders
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Vor 2000 Auswärtsfans zum Vorsprungsausbau?

Seinen Namen erhielt Sandhausen aufgrund der eiszeitlichen Sanddünen, welche sich noch heute am Rande der Stadt befinden. Ob Cheftrainer Dirk Schuster dieser Ursprung bekannt ist, das verriet der Cheftrainer auf der Pressekonferenz ebenso wenig wie eine mögliche Startformationen. Dafür zeigte der 51-Jährige aber Wege auf, wie er uns seine Mannschaft mögliche Sandkörner vom Lilien-Getriebe fernhalten möchten.

Bereits im vergangenen Frühjahr pilgerten die Lilien in Scharen nach Sandhausen Foto: Holtzem

Als Basis für eine erfolgreiche Spielvorbereitung ist es beispielsweise unabdingbar, den kommenden Gegner möglichst in- und auswendig zu kennen. "Der SV Sandhausen ist eine kampfkräftige, laufstarke und kompakt stehende Mannschaft", so Schuster, der zudem auf die hohe taktische Variabilität verwies, die das Team von Uwe Koschinat an den Tag legen kann. Dennoch blickt der Cheftrainer dem Duell mit dem Tabellen-16. mit Optimismus entgegen. Den Schlüssel zum Erfolg sieht er dabei vor allem in der richtigen Einstellung: "Wir müssen mit Mut nach vorne spielen und sich bietende Torchancen mit Überzeugung nutzen." Diese dürfen dabei auch gerne schon früher als wie zuletzt erst am Spielende zum Erfolg führen. "Wir müssen zu jeder Sekunde des Spiels hellwach sein", fordert Schuster, der aber auch Lob für die starken Schlussminuten seiner Mannschaft parat hat: "Es spricht für die Mannschaft, dass sie sich auch bei noch so aussichtlosen Rückständen nicht aufgibt."

Ziel: Vorsprung ausbauen

Mit 22 Punkten befinden sich die Lilien trotz zweier Niederlagen weiterhin in ordentlicher Ausgangsposition, sechs Zähler Vorsprung weisen die Lilien auf die unteren Ränge auf. Eine Zahl, die sich positiv liest, deren Risiko sich aber alle Beteiligten bewusst sind. Die Rolle des Spielverderbers will der SVS einnehmen: Dieser - so war es am Vortag aus Sandhausen zu hören - hat das Ziel, mit dem Spiel einen großen Schritt im Abstiegskampf zu tätigen und zugleich die Lilien in die untere Zone hineinzuziehen. Schuster sprach daher von einem enorm wichtigen Spiel, bei dem es darum ginge, den Abstand zu den Sandhäusern zu vergrößern oder mindestens zu halten.

Große zahlenmäßige Unterstützung in Sandhausen

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse aber sauber gearbeitet werden: "Dann hat es jeder Gegner gegen uns schwer, Tore zu schießen." "Wahnsinnig" ob der Gegentore in den vergangenen Spielen sei der Coach zwar noch nicht geworden, an Lösungen für eine stabilere Defensive wird dennoch gearbeitet. "Aggressives Zweikampfverhalten ist für unser Spiel unabdingbar." Wahnsinnig laute Auswärtsfans erhofft sich der Chefcoach daher vom blau-weißen Anhang. Rund 2000 Fans werden die Mannschaft in die Rhein-Neckar-Region begleiten, eine beachtliche Zahl für einen Freitagabend. Schuster: "Wir freuen uns auf die große Unterstützung der Zuschauer, die letztes Jahr auch großen Anteil am Punktgewinn in Sandhausen hatten. Auf die gleiche Unterstützung hoffe ich natürlich auch jetzt."

Keine Unterstützung auf dem Feld gibt es hingegen von den Langzeitverletzten Rouven Sattelmeier, Max Grün und Selim Gündüz, auch Felix Platte und Slobodan Medojevic werden am Freitagabend ausfallen. Dafür kann Daniel Heuer Fernandes wieder im Tor stehen, der im Heimspiel gegen Heidenheim noch eine Rippenprellung erlitten hatte. Auch Sandro Sirigu hat bereits wieder voll am Trainingsbetrieb teilnehmen können.