Merck bleibt Stadion-Namensgeber bis 2024

Wichtige Weichenstellung für die Zukunft: Die Heimstätte der Lilien wird auch in den kommenden Spielzeiten "Merck-Stadion am Böllenfalltor" heißen. Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck erwarb das Namensrecht am Stadion am Böllenfalltor für sechs weitere Jahre. Die Premium-Partnerschaft mit Merck wird ebenfalls vorzeitig bis 2024 verlängert.

Quelle: 1100 Architekten

Entsprechende Verträge wurden bei einem gemeinsamen Termin von Geschäftsleitungsmitglied Walter Galinat für Merck und Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98 und Geschäftsführer der stadionbetreibenden "SV Darmstadt 98 Stadion GmbH", unterzeichnet. Die neue Vereinbarung sichert Merck das Namensrecht am Stadion ab dem 1. Juli 2018 bis 2024 mit Option auf zwei weitere Jahre zu.Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98: "Merck hat sich in all den Jahren als sehr vertrauensvoller Partner des SV 98 bewiesen, der sich zu 100 Prozent mit dem Verein und seinen Werten identifiziert. Wir freuen uns daher sehr, dass wir uns über eine Fortsetzung des Namensrechts für das 'Merck-Stadion am Böllenfalltor' bis mindestens 2024 verständigen konnten."

Merck: Wollen für den Saisonendspurt eine zusätzliche Motivation schaffen

"Wir freuen uns, so kontinuierlich unsere Verantwortung und Verbundenheit zum Standort Darmstadt zu zeigen und unseren Teil langfristig dazu beizutragen, damit eine zeitgemäße und moderne Infrastruktur für Bundesliga-Fußball in Darmstadt und der Region geschaffen wird", sagte Walter Galinat, der in der Geschäftsleitung für den Standort Darmstadt zuständig ist.

Die Verlängerung erfolgt mit Absicht zu diesem Zeitpunkt: "Wir wollen für den wichtigen Saisonendspurt für die Spieler, den Verein und die Region eine zusätzliche Motivation schaffen, den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga noch zu erreichen", so Galinat.

Als Unternehmen mit 350-jähriger Geschichte war und ist Verlässlichkeit für Merck ein Erfolgsfaktor, deshalb erfolgte die Verlängerung mit langfristiger Perspektive. Ein großer Vorteil, sagt Rüdiger Fritsch: "Das gibt uns Planungssicherheit bei der Finanzierung des Stadionbetriebs. Darüber hinaus gilt es zu betonen, dass Merck als großes traditionsreiches Darmstädter Unternehmen ein prädestinierter Partner als Namensgeber für unser Stadion ist. Wir freuen uns in diesem Zusammenhang sehr, dass weiter der Zusatz 'am Böllenfalltor' im Stadionnamen enthalten sein kann.

"Ein weiteres tolles Zeichen, dass Merck auch als Premium-Partner des Vereins erhalten bleibt"

Der Präsident des SV 98 ergänzt: "Es ist ein weiteres tolles Zeichen, dass Merck auch als Premium-Partner des Vereins erhalten bleibt und den Vertrag für eine im Fußball sicherlich nicht ganz übliche Laufzeit ebenfalls bis 2024 unterzeichnet hat. Der SV 98 braucht genau solche langfristigen Partnerschaften, damit sich der Verein nachhaltig erfolgreich entwickeln kann. Wir danken den Merck-Verantwortlichen für ihr ligaunabhängiges Vertrauen und die Unterstützung der Lilien."

Merck ist seit 2015 Premium-Partner der Lilien und hatte ein Jahr davor bereits die Namensrechte für das "Merck-Stadion am Böllenfalltor" erworben. Damals war der Vertrag mit der städtischen Betreibergesellschaft geschlossen worden. In der Saison 2016/17 verzichtete Merck auf sein Namensrecht und benannte die Spielstätte zugunsten der "Du musst kämpfen"-Initiative, die krebskranken Kindern und deren Angehörigen hilft, in "Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor" um.

Nachhaltige Jugendförderung liegt Merck am Herzen. Deshalb unterstützt das Unternehmen das Merck-Nachwuchsleistungszentrum des SV Darmstadt 98, das Merck-Lilien-Fußball-Internat und veranstaltet mit dem SV 98 gemeinsam seit vielen Jahren die Merck-Lilien-Fußballcamps. Das restliche Umfeld-Engagement von Merck bleibe davon unberührt, betonte Walter Galinat. "Wir begleiten Vereine und Einrichtungen weiterhin auf breiter Ba-sis."