"Der Wille war entscheidend"

sv98.de hat die Stimmen zum Heimsieg der Lilien über den 1. FC Magdeburg zusammengefasst.

Foto: Huebner/Ulrich

Jens Härtel
Unterm Strich ist der Sieg für Darmstadt nicht unverdient. Trotzdem sind wir gut in die Partie gekommen und hatten die erste gute Chance, wenn wir da in Führung gehen ist es ein ganz anderes Spiel. Wir haben insgesamt wenig zugelassen, aber dann kurz vor der Pause eine Fehlerkette und dann sind wir direkt in Rückstand geraten. Dann war es klar, dass es gegen Darmstadt schwer werden würde. Dann kommen wir mir etwas Pech noch ein Gegentor und haben dann trotz der Hektik eine gute Reaktion gezeigt. Mit dem Standard Gegentor war das Spiel dann eigentlich durch auch wenn wir danach noch gute Aktionen hat. Das ist aktuell der Unterschied, dass die Gegner die Dinger einfach machen. Ich kann der Mannschaft von der Art und Weise heute keinen Vorwurf machen.

Dirk Schuster
Ich glaube, es war die erwartet schwere Partie auf Augenhöhe. Wir sind sehr zäh in die Partie gekommen und das Spiel war dann hauptsächlich zwischen den Strafräumen. Wir hatten in der ganzen ersten Hälfte nur drei Aktionen in denen wir es ordentlich gemacht haben und die dritte führte dann direkt zum 1:0. Kämpferisch waren wir zwar voll auf der Höhe, aber von der Passgenauigkeit ist uns heute einiges abgegangen. Das kann man sicher auf die Englische Woche schieben, trotzdem hätten wir das besser machen können. In der zweiten Halbzeit haben wir das dann besser gemacht und haben etwas glücklich das 2:0 gemacht, haben aber selbst wenig zugelassen. Nach der gelbroten schien alles gegessen, doch dann haben wir uns selbst wieder in die Bredouille gebracht und mit einer schönen Einzelaktion das 1:2 kassiert. Selbst nach dem 3:1 hatten wir keine Ruhe, denn wir wussten, dass Magdeburg die Mentalität hat, auch zwei Tore aufzuholen. Dass wir es über die Zeit gebracht haben, macht mich zufrieden, auch mit der Punktausbeute der letzten drei Spiele sind wir zufrieden – trotzdem hat man gesehen, dass wir noch viel Arbeit haben. Trotzdem gehen wir mit dem guten Gefühl vom zweiten Heimsieg in Folge in der nächsten Woche wieder die Arbeit aufnehmen.

Aytac Sulu
Es war ein verdienter Sieg, auch wenn die erste Hälfte sicherlich etwas zäh gewesen ist und man die schweren Beine der Englischen Woche gemerkt hat. Trotzdem hatten wir auch dort drei gute Szenen, von denen einen zum Tor geführt hat. Über 90 Minuten waren wir aber sicherlich die bessere Mannschaft, obwohl es vielleicht kein wirklich schönes Spiel gewesen ist. Es war eine harte, aber keine unfaire Partie, in der es vielleicht ein paar Nicklichkeiten gab, die eben dazugehören. Für uns war es wichtig, die Englische Woche mit Punkten abzuschließen. Dafür war der Wille entscheidend. Mein Treffer zum 3:1 freut mich für die Mannschaft, weil es in dieser Phase sicherlich wichtig war, um das Ding nach Hause zu schaukeln. Nach dem Anschluss und der personellen Gleichzahl kam bei Magdeburg die zweite Luft, die konnten wir mit diesem Tor etwas unterbinden. Insgesamt sind wir seit ein paar Spielen wieder in der Spur, gehen immer an die Leistungsgrenze und sehen, dass wir dann immer die Chance haben, Spiele zu gewinnen. 

Slobodan Medojevic
Über 90 Minuten war die Partie ein wenig hektisch. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, da hat uns vielleicht auch etwas die Kraft gefehlt. Nach 30 Minuten haben wir besseren Fußball gespielt und verdient gewonnen. Speziell nach der Pause waren wir deutlich besser, allerdings müssen wir nach der 2:0-Führung abgezockter sein und das Ergebnis ruhig über die Zeit bringen. Da können wir noch schlauer spielen. Zum Glück haben wir die drei Punkte geholt, das ist das Wichtigste. Mein Tor ist sicherlich glücklich gewesen, aber ich habe einfach probiert, den Ball in Richtung Tor zu bringen. Ob das Tor für mich gewertet wird, ist mir nicht so wichtig, das war noch nie meine Hauptaufgabe. Unter dem Strich zählt der Sieg. Magdeburg ist eine Mannschaft, die alles für den Sieg versucht, das gehört dazu, aber zum Glück hat es nicht funktioniert.