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"Haben nicht die Köpfe in den Sand gesteckt"

sv98.de hat die Stimmen zum 1:1 gegen den 1.FC Ingolstadt 04 zusammengefasst.

Foto: Hübner

Dirk Schuster
Ich glaube, beide Mannschaften haben sich heute nichts geschenkt und wir haben ein kampfbetontes Spiel gesehen. Es war das dritte Ingolstädter Spiel hintereinander mit dem dritten Trainer und so war der Gegner im Vorfeld ein bisschen eine Wundertüte. Selbst hatten wir auch Probleme mit dem Personal: Sulu war gesperrt, Franke und Medojveic so verletzt, dass sie nicht im Kader stehen konnten. Dann sind wir auch noch schlecht in die Partie gekommen durch den Elfmeter, welchen wir selbst mit eingeleitet haben. Die Mannschaft hat sich weiter dagegen gestemmt, weiter an sich geglaubt und vom Gegner fast nichts mehr zugelassen. Selbst hatten wir selbst noch gute Chancen und so war es insgesamt ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wir können mit dem Punkt besser leben als die Gäste, dieser ist auch hart erkämpft. Wir müssen das jetzt mitnehmen für das schwere Spiel in Aue und dort wollen wir bestehen und punktemäßig etwas mitnehmen.

Jens Keller
Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft. Ich habe am Dienstag eine verunsicherte Mannschaft vorgefunden. Wir haben viel gearbeitet und das hat man auch gesehen, so wie die Mannschaft sich heute präsentiert hat. Die Mannschaft hat gefightet und genau das gezeigt, was wir im Abstiegskampf brauchen.  Vielleicht hätten wir auch gewinnen müssen, aufgrund der Fehlentscheidung, auch wenn unser Elfmeter auch strittig war. Insgesamt bin ich zufrieden. 

Sandro Sirigu
Auch mit Blick auf die vielen Ausfälle haben wir es heute sehr gut gemacht. Leider bekommen wir schnell ein unglückliches Gegentor, gleich in der ersten Minute. Wir haben dann aber weiter gemacht und nicht die Köpfe in den Sand gesteckt. In der ersten Halbzeit haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und nach der Pause viel Druck erzeugt. Der Ausgleich war verdient, leider ist uns nicht noch ein zweites Tor gelungen. Wir haben auch nach dem 1:1 weiter auf Sieg gespielt. Leider hat es nicht sollen sein, aber – wie sagt der Trainer immer – jeder Punkt kann am Ende wichtig sein. Die Wechsel heute waren kein Problem, wir trainieren täglich zusammen, kennen uns und die Abläufe. Insgesamt haben wir es als Mannschaft gut gemacht. Auch das Fehlen vom Kapitän haben wir gemeinsam kompensiert.

Daniel Heuer Fernandes
Wenn man das Spiel über 90 Minuten ansieht, haben wir fast all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Leidenschaft und Aggressivität waren da. Was wir uns ankreiden können ist, dass die Chancenverwertung nicht gepasst hat heute.  Wir waren oft in der Box und haben allgemein ein gutes Spiel gemacht. Wenn Marvin am Ende das Tor macht, sprechen wir am Ende alle von einem sehr guten Spiel mit einem optimalen Ausgang. Leider ist der zweite Treffer nicht gelungen. Wir schauen auf uns, hatten heute gute Ideen mit dem Ball und haben uns Optionen geschaffen. So müssen wir weiter machen, auch wenn wir noch Arbeit vor uns haben. Ingolstadt hatte nach der Pause vielleicht noch einen Torschuss, trotz Personalproblemen haben wir die defensive Stabilität gut gehalten.

(Zum Elfmeter nach einer Minute) Mein Angriff geht klar in Richtung Ball, ich treffe nur den Ball, ob es danach Kontakt gibt weiß ich nicht. Ist aber auch nicht wichtig, da ich zunächst den Ball spiele.

Marcel Heller
Natürlich hätten wir das letzte Heimspiel des Jahres gerne gewonnen, schlussendlich können wir aber auch mit dem Punkt leben. Wir haben heute sehr viele Flanken und Standards in den gegnerischen Strafraum gebracht, da müssen wir vielleicht noch mehr Gier entwickeln, um den Ball über die Linie zu drücken. Insgesamt haben wir das Spiel aber dominiert, haben über die gesamte Spielzeit nach vorne gespielt, es aber versäumt, mehr als einen Treffer zu erzielen. Der späte Ausgleich war hochverdient, aber wir sind froh, dass er überhaupt noch gefallen ist.