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"Fühlt sich aktuell wie eine Niederlage an"

Profis

sv98.de fasst die Stimmen nach dem 2:2 des SV Darmstadt 98 gegen den FC St. Pauli zusammen.

Timo Schultz:
Wir haben ein richtig gutes Zweitliga-Spiel gesehen. In der ersten Halbzeit waren wir mehr als auf Augenhöhe, haben uns einige Chancen herausspielen können und waren häufig im letzten Drittel. Auf der anderen Seite haben wir relativ wenig zugelassen, wenn man bedenkt, dass Darmstadt einen richtig guten Ball spielt. Leider gehen sie dann kurz vor der Halbzeit in Führung. In der Halbzeit hat mein Kollege dann umgestellt, sodass wir nicht mehr die Ruhe am Ball hatten und die Darmstädter Konterspieler besser positioniert waren. In der zweiten Halbzeit hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn wir das dritte oder vierte Tor bekommen hätten, von daher nehmen wir den Punkt mit. Das zeigt auch die große Moral meiner Jungs, die nicht aufgesteckt haben.

Markus Anfang:
Wir sind in der ersten Viertelstunde gut ins Spiel gekommen und hätten durch Mehlem auch in Führung gehen können. Danach haben wir etwas den Faden verloren und viele Fehler gemacht. Der Gegner ist dadurch stärker aufgekommen, das Spiel war ziemlich ausgeglichen. In der Halbzeit haben wir unser Anlaufverhalten ein wenig verändert und sind dann auch deutlich besser im Spiel gewesen. Nach der 2:0-Führung haben wir noch drei oder vier Chancen gehabt, um das dritte oder vierte Tor zu machen. Dann bekommen wir aus einem Gewühl das 1:2 und dann ist es ärgerlich, dass wir zum Schluss nicht mehr die Ruhe ins Spiel bringen konnten. So fühlt es sich aktuell ein wenig wie eine Niederlage an, die wir uns aber selbst zuschreiben müssen, weil wir das dritte Tor machen müssen. Zum Elfmeter gibt es sicherlich verschiedene Meinungen, wir können es nicht mehr ändern.

Serdar Dursun:
Der Ausgleich in letzter Sekunde ist natürlich sehr bitter für uns. Für mich ist es auch kein Elfmeter, da Adi (Stanilewicz) den Gegenspieler überhaupt nicht sieht und dieser seinen Fuß in seine Schussbewegung stellt. Aber wir müssen damit leben, dass es gepfiffen wurde. Vor der Pause haben wir nicht so mutig gespielt, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber trotzdem kein schlechtes Spiel gemacht. Die 2:0-Führung war dann auch verdient, weil wir es nach der Pause sehr gut gemacht haben. Danach dürfen wir St. Pauli nicht mehr mit einem Punkt nach Hause fahren lassen. Uns hat teilweise auch heute noch die Kaltschnäuzigkeit gefehlt, um bei den großen Chancen in der zweiten Hälfte weitere Treffer zu erzielen. Diese klaren Dinger müssen wir machen. Trotzdem dürfen wir nicht die Köpfe hängen lassen, am Mittwoch geht es in Osnabrück schon wieder weiter.

Pressekonferenz nach SVD-FCSP

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