Schritt für Schritt
Das 3:0 durch Braydon Manu, es war nur wenige Sekunden alt. Der ausgelassene Jubel auf dem Spielfeld hatte sich gerade gelegt, auf den Rängen herrschte dagegen noch die pure Ekstase. Und genau in diesem Moment stand Phillip Tietz im Mittelkreis. Mit ernster Miene blickte er in die Gesichter seiner Teamkollegen. Gleich mehrfach tippte er sich dabei mit beiden Zeigefingern rechts und links an die Schläfe. Noch einmal alle Sinne schärfen, so sein Ziel. Weitermachen, bis zum Ende konzentriert bleiben. Eine Devise, die nicht nur für das Duell mit Erzgebirge Aue galt. Sie gilt auch für das nun noch zwei Spiele umfassende Saisonfinale der 2. Bundesliga.