Riesige Vorfreude im Wir-Gefühl
Als Dirk Schuster seine ersten Worte in das Mikrofon sprach, da rauschte der übertragene Ton für zwei, drei Sekunden, bevor die Stimme des 50-Jährigen in der gewohnten Klarheit in den Raum getragen wurde. Es hatte den Anschein, als müsste sich die Technik nach 82 Tagen Pause erst wieder an die Anwesenheit des Cheftrainers gewöhnen, der erstmals seit dem Spiel gegen Aue wieder auf dem Podium Platz nahm. Schuster selbst brauchte hingegen überhaupt keinen Anlauf, um in seiner gewohnt sachlichen Art und Weise über das Ende einer "langen Vorbereitungsperiode", die freudige Erwartung auf Sonntag und den Gegner aus Paderborn zu sprechen.