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01.02.2026 / Profis

2:2 nach 0:2: Punkt im Olympiastadion

Die Lilien kommen nach schwachem Start zurück: 2:2 (1:2) hieß es nach 90 umkämpften Minuten in der Hauptstadt. Bei Hertha BSC sah sich der SV 98 nach einer Viertelstunde mit zwei Gegentreffern konfrontiert, doch Hornbys Doppelpack (39., 62.) krönte die Aufholjagd. Die Ungeschlagen-Serie der Südhessen geht somit weiter, die letzte Liga-Niederlage datiert von Ende Oktober.

Im Gefrierschrank Olympiastadion setzt es früh die kalte Dusche für die Lilien: In der 2. Minute eroberten die Hausherren den Ball in der gegnerischen Hälfte und schalteten schnell um. Winklers Hereingabe fand Reese, der Schuhen überwand. In der Folge blieb die Hertha am Drücker: Reese probierte es zweimal (9., 12.), doch diesmal war der Lilien-Kapitän jeweils zur Stelle. Nach 15 Zeigerumdrehungen zappelte der Ball jedoch erneut im Netz, und erneut ging dem Tor ein Ballverlust der Südhessen voraus. Eitschberger eroberte das Spielgerät, schlug einen Haken und schloss zum 2:0 ab.

In der Folge berappelten sich die Gäste zwar etwas, dennoch blieb der Berliner Sport-Club das insgesamt griffigere Team. Nach einer halben Stunde hatte Darmstadt Glück, nicht noch einen Gegentreffer kassiert zu haben: Ein Reese-Hereingabe konnte Schuhen klären, der Ball prallte jedoch zu Cuisance ab, der aus zentraler Position hauchzart den Kasten verfehlte. Quasi aus dem Nichts schöpften die Lilien wieder Hoffnungen auf Zählbares im Olympiastadion: Klemens stiefelte im Strafraum auf Marseilers Fuß, den fälligen Elfmeter versenkte Hornby problemlos (39.). Der SV 98 hatte nun seine beste Phase im Spiel und hatte in der Nachspielzeit den Spielstand fast egalisiert. Lidbergs flache Hereingabe fand Nürnberger, dessen erster Abschluss geblockt wurde und zweiter Versuch zur Ecke geklärt werden konnte. So ging es aber mit einem insgesamt verdienten Pausen-Rückstand in die Kabinen.

Die Gäste nahmen den Schwung in den zweiten Durchgang mit, besonders über Marseilers linke Seite entfachten die Südhessen viel Druck. Auch die Hertha versteckte sich nicht, es entwickelte sich daher ein unterhaltsames Spiel. Nach 59 Minuten schnupperten die Lilien am Ausgleich, einen Maglica-Kopfball lenkte Ernst gerade so über das Tor. Das 2:2 deutete sich aber immer mehr an und in der 62. Minute war es so weit: Lopez Hereingabe fand im Zentrum Hornby, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte. Doppelpack für den Stürmer!

In der 70. Minute waren die Gäste dann in Überzahl: Marseilers Solo über das Spielfeld stoppte Kownacki per Tritt, Schiedsrichter Lechner zückte sofort die Rote Karte. Fast ware die Partie im Anschluss komplett gekippt, doch Lidberg beförderte das Spielgerät aus kürzester Distanz an die Unterkante (77.). Die Führung wäre inzwischen nicht mehr unverdient gewesen. Von da an schlichen sich einige Fouls im Mittelfeld ein und das Spiel verlor etwas an Geschwindigkeit. Die Hertha kam in der Nachspielzeit noch einmal zum Abschluss, Schuhen hielt den Ball aber fest. Somit fahren die Lilien nach einem 0:2-Rückstand mit einem Punkt zurück nach Südhessen.

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