„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Der SV Darmstadt 98 empfängt am kommenden Samstag (13.9./ 13 Uhr) im Merck-Stadion am Böllenfalltor die Eintracht aus Braunschweig. Wir haben die wichtigsten Informationen aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst.
Personalupdate: Paul Will und Matthias Bader fallen weiterhin aus. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.
Zu Beginn der Woche, als dann alle Länderspielfahrer wieder da waren, haben wir das Lautern-Spiel aufgearbeitet. Gerade die letzten 10-15 Minuten waren wichtig zu besprechen, nachdem wir zuvor eine hochgradige souveräne Leistung gebracht hatten. Das kann eines der wichtigsten Spiele der Saison gewesen sein, wenn wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Ansonsten hatten wir in der Länderspielpause ein schönes Tennis-Teamevent mit dem TEC Darmstadt. Dann kam der Test gegen Waldhof Mannheim, der auch seinen Zweck hatte und bei dem einige Spieler wie Fynn Lakenmacher und Bartosz Bialek sich gezeigt haben. Außerdem haben wir einige Tage freigegeben, um dann mit vollem Fokus in diese Woche zu starten.
Wir freuen uns auf das Heimspiel und darauf, mit unseren Fans eine coole Stimmung zu kreieren und hoffentlich erfolgreich zu sein. Wir wollen am Samstag daran arbeiten, dass wir uns besser fühlen als nach dem Lautern-Spiel.
Ich erwarte selbstbewusste Gegner, die sehr gut in die Saison gestartet sind und im Pokal nach großem Kampf gegen den VfB Stuttgart ausgeschieden sind. Braunschweig ist eine Mannschaft, die sehr intensiv spielt. Sie versuchen, mutig zu agieren, mutig zu pressen und mutig die Bälle in die Tiefe suchen. Man spürt den Effekt, den der Kollege eingebracht hat. Es ist eine Mannschaft, die viel Wert auf Intensivität und auf das Körperliche legt.
Sie haben mit Yardimci einen wuchtigen und großen Spieler, der darüber hinaus mit einer Geschwindigkeit von 36 Stundenkilometern sehr schnell ist. Conteh und Heußer sind extrem laufstarke Spieler. Gomez und Di Michele Sánchez sind Spieler, die auch durch einzelne Aktionen ein Spiel entscheiden können. Mit Köhler haben Sie einen fußballerischen starken Spieler, der inzwischen meist zentral hinten spielt. Es ist durchaus eine Mannschaft, die ihre Kaderstruktur im Vergleich zu letztem Jahr verändert hat. Es gibt es jetzt mehr Mut im Spiel, mehr Dynamik und mehr Technik.
Ich kann mir im Vergleich zu meinem ersten Heimspiel gegen Braunschweig deutlich sicherer sein, was am Samstag passieren wird. Auf meine Mannschaft kann ich mich mehr verlassen, da wir jetzt länger miteinander arbeiten, dadurch mehr übereinander wissen und weil physisch jetzt auch eine andere Basis vorherrscht. Alles was dazwischen passiert ist, war spannend, aufregend, toll und manchmal auch ernüchternd. Ich glaube, zwischen dem ersten Heimspiel und dem Heimspiel am Samstag ist eine tiefe emotionale Verbundenheit zu dem Verein und der Region gewachsen. Das ist nicht nur ein Job für mich, sondern auch Emotion und Leidenschaft. Dieses Gefühl hat sich wirklich entwickelt, dass das hier ein Herzensverein geworden ist. Das – gepaart mit dem Wissen über meine Mannschaft, dass wir uns vertrauen können, weil wir mehr übereinander wissen – macht die Ausgangslage anders.