Widget
22.12.2025 / Profis

Die 5 Säulen der Hinrunde

Florian Kohfeldts Hinrunden-Fazit startete mit einem Rückblick auf den September des vergangenen Jahres. Zu dieser Zeit hatte der heute 43-Jährige das Amt des Cheftrainers beim SV 98 übernommen und insbesondere in den ersten Wochen eine große Unsicherheit rund um das Böllenfalltor wahrgenommen. „Damals konnte man eine große Angst vor dem Durchrutschen in die 3. Liga spüren. Auch in der Mannschaft. Wir sind zu Spielen mit dem Ziel gefahren, nicht zu verlieren. Und das ist das Falsche im Sport.“

Foto: SV 98

16 Monate nach Dienstantritt kann Kohfeldt mit Blick auf sein Team davon sprechen, dass sich diese Kultur „komplett gedreht“ hat. Der SV 98 geht in jeder Partie mit der Überzeugung, diese auch gewinnen zu können. Für viele mag dieser Satz wie eine Selbstverständlichkeit klingen, da bei Profisportlern fast schon vorausgesetzt wird, dass sie in jedem Wettkampf vom eigenen Erfolg überzeugt sein dürften. Doch insbesondere innerhalb einer Fußballmannschaft müssen einige Faktoren zusammengekommen, damit die Akteure diese Form des Selbstvertrauens spüren und mit breiter Brust das Feld betreten können. Ein Blick auf die Hinrunde der Lilien macht deutlich, welche Zutaten es dafür braucht.

1. Die Flexibilität

„Zielgerechteten, dominanten Ballbesitzfußball immer auf der Suche nach Tempoaktionen.“ Mit diesen Worten beschreibt Florian Kohfeldt gerne seine grundsätzliche Spielidee. Bereits in der Vorsaison waren viele Elemente daraus immer wieder klar im Spiel der Lilien zu erkennen, die Südhessen feierte teilweise rauschende Fußballfeste, taten sich umgekehrt in vielen Partien aber auch schwer damit, beispielsweise tiefstehende Gegner zu bespielen. Und so begannen Kohfeldt und sein Trainerteam schon mit dem ersten Tag der Sommervorbereitung, viele weitere Elemente bei den Darmstädtern zu implementieren.

Die Mannschaft kann ohne Not zwischen Vierer und Dreierkette wechseln, ein Kniff, den das Team auch immer wieder innerhalb eines Spiels anwendet. Innerhalb der Systeme herrscht ebenfalls eine hohe Flexibilität, so verändert sich beispielweise die Rolle der Sechser im eigenen Spielaufbau immer wieder, Kai Klefisch wurde zuletzt als Teil der Dreierreihe eingesetzt, um aus der letzten Reihe in das Mittelfeld vorverteidigen zu können. Grundsätzlich sind die Lilien weiterhin ein Team geblieben, dass gerne dominant mit dem Ball am Fuß auftritt und so sogar auswärts in Hannover oder Elversberg in der Ballbesitzstatistik die Nase vorne hatten. Doch gleichzeitig ist die Mannschaft auch dazu bereit, etwas tiefer zu verteidigen und aus diesem Block heraus in die eigenen Umschaltmomente zu kommen. Ein Mittel, das von den Lilien immer wieder in Phasen eines Spiels genutzt wird, aber auch, wie in den Spielen gegen Münster oder in Paderborn, als grundsätzliche Herangehensweise dient. Es spricht für das Team, das sich die Spieler, die selbst gerne den Ball am Fuß haben, auch diesem Matchplan gänzlich verschreiben, obwohl es nicht dem „Naturell dieser Mannschaft“ (Marcel Schuhen) entspricht.

Es ist diese Variabilität, die den SV 98 für viele Gegner sehr schwer zu greifen macht. Und den Lilien ein Gefühl gibt, an jedem Wochenende den richtigen Plan für jeden Gegner finden zu können. Ohne dabei die eigenen Stärken aus den Augen zu lassen. Der Glaube an die eigene Qualität steht immer an erster Stelle, danach folgen spielspezifische Anpassungen, die sich Woche für Woche aus der intensiven Gegneranalyse des Trainerteams ergeben. „Das Trainerteam bereitet uns perfekt auf jeden Gegner vor“, erklärte Marco Richter kürzlich und betonte mit Blick auf die verschiedenen Herangehensweisen: „Wir bekommen viele Analysen und Hilfestellungen. Das ist ein großer Pluspunkt: Jeder zieht an einem Strang.“

Grundsätzlich waren die Südhessen auch in der abgelaufenen Hinrunde als Team unterwegs, dass den Gegner normalerweise mit einer hohen Pressinglinie begegnet, frühzeitig im Spielaufbau stört und über eine gute Mischung aus längeren Ballbesitzpassagen und dem schnellen Spiel in die Tiefe verfügt. Und doch schafften sie es immer wieder, den jeweiligen Gegner mit einer leichten Anpassung dieser grundsätzlichen Spielidee zu überraschen. Sei es mit kleinen Veränderungen im Anlaufverhalten (beispielsweise in Elversberg) oder dem bereits angesprochen Verteidigen im tiefen Block. Flexibilität als Zeichen von Stärke. Und damit ein wichtiger Punkt auf der Hinrunden-Liste.

Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos
Foto: eibner Pressefotos

2. Spielerverfügbarkeit

Ein großes Thema der Vorsaison und insbesondere der Rückrunde waren die Verletzungen. Der Spieltagskader der Lilien stellte sich regelmäßig von allein auf, häufig konnte Kohfeldt nicht einmal auf 20 fitte Spieler zurückgreifen. Selbstverständlich sind nicht alle Verletzungen zu verhindern und dennoch war die Spielerverfügbarkeit ein zentraler Punkt, in den die Lilien viel Zeit und Gedanken investierten. Es wurde in den Abteilungen Performance, Athletik und Physio nachgebessert, der SV 98 bündelt nun alle Informationen in einem Athlete Management System, um die einzelnen Abteilungen darüber besser zu verknüpfen und noch gezielter mit und für den einzelnen Spieler arbeiten zu können. Zwar musste die Darmstädter auch in dieser Hinrunde immer wieder einmal auf wichtige Spieler (z.B. Klefisch, Nürnberger, Hornby) verzichten, die Ausfallzeiten bewegten sich aber jeweils in überschaubaren Bereichen, im aktuellen Saisonverlauf wird für die Spielerverfügbarkeit an den Spieltagen der stolze Wert von 90 Prozent ausgewiesen. Besonders erfreulich in diesem Zusammenhang sind auch die Comebacks von Fabian Holland, Matthias Bader und Paul Will, die alle drei nach ihren Kreuzbandverletzungen längst wieder fester Bestandteil des Kaders sind und den Konkurrenzkampf innerhalb des Teams weiter anfachen. Nach aktuellem Stand dürften alle Spieler Anfang Januar in vollem Umfang in die Vorbereitung einsteigen können. Eine Situation, die automatisch für einen gesunden Wettbewerb in jeder Einheit sorgt und Kohfeldt selbst seine „Lieblingskopfschmerzen“ bereiten.

3. Heimstärke

Festung Merck-Stadion am Böllenfalltor! „Wenn man eine gute Mannschaft sein will, ist es wichtig, zu Hause eine Festung zu haben. Es ist schwer, uns hier zu schlagen.“ Kai Klefisch fasste nach dem letzten Heimspiel des Jahres gegen Münster zusammen, was sich leicht anhand der Heimtabelle der bisherigen Saison ablesen lässt. Mit 21 Punkten stehen die Lilien in diesem Ranking auf dem ersten Platz, in neun Spielen blieben die Südhessen auf dem eigenen Platz unbesiegt.

An gleich drei Heimspieltagen durften sich die Südhessen in dieser Hinrunde zur Primetime am Samstagabend um 20.30 Uhr einem großen Publikum präsentieren, in den Spielen gegen Bielefeld, Fürth und den Karlsruher SC konnten satte sieben Punkte gesammelt werden. Die Heimstärke ist ein weiterer wichtiger Grund, der dafür sorgt, dass die Mannschaft mit viel Selbstvertrauen auf den Platz gehen kann.

Foto: SV 98

4. Demut

Es ist immer ein schmaler Grat zwischen Selbstvertrauen und Überheblichkeit. Häufig sorgt eine Erfolgsserie dafür, dass sich auch mal der Schlendrian einschleicht oder Dinge zur Selbstverständlichkeit werden, die man sich Woche für Woche hart erarbeiten muss. In diesen Phasen hilft es daher, demütig zu bleiben. Ein gutes Beispiel dafür bilden die Sätze von Kohfeldt nach dem Comeback-Sieg gegen Greuther Fürth, der insbesondere durch eine starke letzte halbe Stunde erzielt werden konnte: „Wir dürfen an unserem Standort nie dahinkommen, diesen Fußball als selbstverständlich zu nehmen. Diese 30 Minuten waren außergewöhnlich.“ Ähnliche starke Phasen brannten die Lilien auch gegen Bochum, in Düsseldorf, im Pokalspiel gegen Schalke 04 oder gegen den KSC auf den Rasen. Selbstverständlich sind sie deswegen aber noch lange nicht. In einer Liga, in der sich sehr viele Teams auf einem ähnlichen Niveau bewegen, reicht eine kurze Phase des Nachlassens, um einen Gegner sofort in die Partie zu holen. Das erlebten die Lilien zuletzt in Paderborn, auch das Auswärtsspiel in Kiel gestaltete sich auf ähnliche Art und Weise. Trotz schlussendlich erfolgreichen Ausgangs führten auch die Spiele gegen Bochum, Braunschweig oder den KSC dem SV 98 vor Augen, dass Fehler auf diesem Niveau schnell bestraft werden. Umso bemerkenswerter, dass es den Darmstädtern im bisherigen Saisonverlauf gelang, die Anzahl dieser vermeidbaren Aktionen vergleichsweise gering zu halten. Auch, weil die Akteure jede Woche mit der angesprochenen Demut und dem nötigen Respekt vor der nächsten Herausforderung angehen. Dass sich daran nichts ändern dürfte, zeigt eine vorwärtsgerichtete Aussage von Fraser Hornby, die der Offensivspieler in einem Interview mit dem HR tätigte: „Wir müssen fokussiert bleiben. Denn letztes Jahr sind wir nicht gut in die Rückrunde gekommen. Das sollte uns eine Warnung sein.“

Die Lilien wissen also, dass in dieser Liga nichts von allein funktioniert. Schon gar nicht für einen Verein wie den SV 98, der in der Marktwert-Tabelle des Portals transfermarkt.de im Ligavergleich auf Platz 12 rangiert und auch in der Zuschauertabelle trotz extrem hoher Stadionauslastung im unteren Drittel angesiedelt ist. Alle Lilien tun also weiterhin gut daran, nichts an der bisherigen Herangehensweise zu verändern und sich dabei immer bewusst zu machen, dass ein dritter Tabellenplatz nach 17 Spieltagen „eine herausragende Hinrunde“ bedeutet, wie es Kohfeldt nach dem Spiel in Paderborn zusammenfasste.

Foto: SV 98
Foto: Stefan Holtzem
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98
Foto: SV 98

5. Resilienz

„Die Mannschaft hat eine Überzeugung. Sie lassen sich von Situationen nicht schocken oder zurückwerfen.“ Die Beobachtung, die Sportdirektor Paul Fernie mit Blick auf die Lilien teilte, lässt sich auch an Zahlen festmachen. Der SV 98 holte im bisherigen Saisonverlauf mit 12 Zählern die meisten Punkte nach Rückstand. Umso bemerkenswerter wird diese Statistik, da die Lilien in dieser Hinrunde überhaupt nur sechs Mal einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Nur Elversberg und die Hertha gerieten noch seltener ins Hintertreffen. Allein die Rückstände auf Schalke und dem Betzenberg sorgten für südhessische Niederlagen, die Darmstädter sind im bisherigen Saisonverlauf die Mannschaft mit den wenigsten verlorenen Spielen.

Noch in der Vorsaison hatte Trainer Kohfeldt bei seiner Mannschaft immer wieder das Gespür für die richtigen Momente in einem Spiel vermisst. Kleine Rückschläge (Gegentore, Verletzungen) warfen das Team damals teilweise aus der Bahn, umgekehrt verpassten es die Lilien regelmäßig, sich bietende Gelegenheiten beim Schopfe zu packen. In dieser Saison ist das anders. Bereits der Auswärtssieg in Nürnberg am zweiten Spieltag mit einem Treffer in der Nachspielzeit deutete daraufhin, dass der SV 98 aus dem Vorjahr gelernt hat. Trotz des torlosen Remis bis zur 94. Minute blieben die Lilien geduldig, wurden nie wild und nutzten den Moment für den Lucky Punch. Waren die Darmstädter im Vorjahr teilweise auch mal kopflos unterwegs, so zeichnet sie in den bisherigen 17 Spielen auch immer wieder eine gewisse Ruhe aus. Die Spiele gegen Braunschweig, Hannover, Fürth und den KSC wurden in Siege umgewandelt, umgekehrt zeigt sich das Team im Großteil der Spiele defensiv stabil und weiß, dass ein Moment ausreichen kann, um Spiele siegreich zu gestalten. Auch das konsequente Verteidigen ist ein Zeichen für mentale Stärke, Spiele wie gegen Münster (62 Prozent Ballbesitz für die Gäste) erfordern über 90 Minuten eine hohe Konzentration. Nach Abschluss der Hinrunde stellen die Lilien die drittbeste Offensive und die viertbeste Abwehr, bei einem Torverhältnis von 29:17. Im Vorjahr hatte der SV 98 zu diesem Zeitpunkt bereits 36 Treffer erzielt, allerdings auch 29 Gegentore kassiert.

Kohfeldt betont immer wieder, dass es wichtig ist, nicht „in Extremen“ unterwegs zu sein. In dieser Saison haben die Lilien bislang ein deutliches besseres Gleichgewicht gefunden. Insbesondere dank des deutlich verbesserten Umgangs mit den verschiedenen Phasen eines Spiels. „Das wirft uns nicht um“, ist ein Mantra, das in den Köpfen des Teams verankert ist. Und damit eine weitere wichtige Zutat auf der Liste.

Klar ist aber auch, dass es weiterhin viele Dinge beim SV 98 gibt, in denen noch Luft nach oben herrscht. In einigen Spielen ließen die Lilien zahlreiche Möglichkeiten liegen und verpassten eine frühzeitige Entscheidung, speziell in Kiel und in Paderborn verloren die Südhessen nach der Pause ein wenig den Zugriff auf das Spielgeschehen und agierten deutlich passiver als es der Plan gewesen ist. Unter dem Strich bleibt: 33 Punkte nach 17 Spieltagen sind eine sehr gute Zwischenbilanz. Zudem verdeutlichen die aufgezählten Punkte, dass eine Entwicklung in vielen Bereichen stattgefunden hat. Abgeschlossen ist sie aber nicht. Daher lautet die Devise mit Blick auf die kommende Zeit: Kräfte sammeln, demütig bleiben, auch in der Rückrunde wird einem in dieser Liga nichts geschenkt werden. 

Ähnliche Artikel

Alle anzeigen
Mit Mentalität und einer positiven Entwicklung
11.10.2026

Mit Mentalität und einer positiven Entwicklung

Die Lilien drehen einen frühen Rückstand und feiern gegen Energie Cottbus einen 3:1-Heimsieg. Ein Erfolg, der Selbstvertrauen gibt und die Fortschritte bestätigt. Warum dennoch Arbeit bleibt und welche positiven Dinge der SV 98 mitnimmt, lest Ihr in unserer Analyse.

„Nach frühem Rückstand nicht den Kopf verloren“
10.10.2026

„Nach frühem Rückstand nicht den Kopf verloren“

Nach der Länderspielpause sind die Lilien mit einem Heimsieg zurück am Bölle! Gegen Energie Cottbus zeigte der SV Darmstadt 98 vor heimischer Kulisse eine engagierte Leistung und belohnte sich nach einer intensiven Partie mit drei Punkten. Die Stimmen nach dem Spiel haben wir hier für Euch zusammengefasst:

Spiel gedreht! Mit Moral zum Heimsieg
10.10.2026

Spiel gedreht! Mit Moral zum Heimsieg

Trotz Rückstand zum zweiten Heimsieg in Folge! Mit 3:1 (1:1) besiegen die Lilien Gegner Energie Cottbus. Den frühen Gegentreffer nach vier Minuten egalisierten die Hausherren noch vor der Pause durch Weißhaupt. Vukotic köpfte im zweiten Durchgang seine Farben in Führung, ehe Lührs mit dem 3:1 den Schlusspunkt setzte. Durch den Heimerfolg stehen die Südhessen nun bei sieben Saisonzählern.

Zwei Wechsel im Team
10.10.2026

Zwei Wechsel im Team

Heimspiel am Böllenfalltor (10.10., 13 Uhr): Florian Kohfeldt verändert seine Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Wolfsburg vor drei Wochen auf zwei Positionen. Richter und Mikelbrencis rücken für Sickinger (Wadenprobleme) und Lannert (krankheitsbedingt) in die Anfangsformation.

Matchday kompakt: Alle Infos zum Cottbus-Spiel
09.10.2026

Matchday kompakt: Alle Infos zum Cottbus-Spiel

Am Samstagmittag (10. Oktober, 13 Uhr) empfängt der SV 98 am 7. Spieltag Energie Cottbus im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Was sagen die beiden Cheftrainer vor dem Anpfiff? Wer leitet die Partie und wo könnt Ihr das Duell live verfolgen? Alle wichtigen Infos zum Spiel gegen Cottbus haben wir Euch wie gewohnt in unserem Format „Matchday kompakt“ zusammengestellt.

„Herausforderung, aber auch Chance“
08.10.2026

„Herausforderung, aber auch Chance“

Nach dreiwöchiger Länderspielpause steht für die Lilien endlich wieder Liga-Alltag an. Am kommenden Samstag (10.10., 13 Uhr) empfängt der SV 98 Gegner Energie Cottbus zum nächsten Spiel in der 2. Bundesliga. Vor dem Duell sprach unser Cheftrainer in der Pressekonferenz über die zurückliegende Länderspielpause, die personelle Situation und die anstehende Aufgabe. Die wichtigsten Aussagen gibt es hier im Überblick.

Energie Cottbus im Gegnercheck
08.10.2026

Energie Cottbus im Gegnercheck

Zum ersten Mal überhaupt gastiert Energie Cottbus am Samstag (10.10.) am Böllenfalltor. Zwölf Jahre mussten die Lausitzer auf ihre Rückkehr in die 2. Bundesliga warten. Nun führt sie der Weg erstmals nach Darmstadt. Möglich wurde das durch Jannis Boziaris, der Cottbus am letzten Spieltag in Regensburg mit seinem Treffer zurück in die zweithöchste deutsche Spielklasse schoss. Doch der Weg dorthin begann lange zuvor.

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Cottbus-Spiel
05.10.2026

Zahlen & Fakten: Die Top Facts zum Cottbus-Spiel

Am Samstag (10.10.) ist Aufsteiger FC Energie Cottbus am Böllenfalltor zu Gast. Ein besonderes Duell, denn in unserer Vereinsgeschichte sind wir noch nie auf die Lausitzer getroffen. Trotzdem gibt es rund um die Premiere einige spannende Zahlen und Fakten zu entdecken.

„Gute Woche, von der wir auf vielen Ebenen profitieren“
02.10.2026

„Gute Woche, von der wir auf vielen Ebenen profitieren“

Eine besondere Woche in Texas liegt hinter den Lilien. Erstmals in der Vereinsgeschichte bestritt der SV Darmstadt 98 ein Spiel auf US-amerikanischem Boden, gleichzeitig nutzten die sportlichen Akteure und Vereinsführung die Tage in San Antonio für zahlreiche sportliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Termine. Im Interview zieht Präsident Markus Pfitzner ein Fazit der Reise.

It was a pleasure, San Antonio!
01.10.2026

It was a pleasure, San Antonio!

Vom 25.9. bis zum 1.10 befinden sich die Lilien in San Antonio. Im USA-Tagebuch halten wir euch hier über die Reise und die Erlebnisse des SV 98 auf dem Laufenden.

Sieben Tore gegen Kooperationsklub
30.09.2026

Sieben Tore gegen Kooperationsklub

Standesgemäßer Sieg für die Lilien: Mit 7:0 (4:0) setzt sich der SV 98 gegen den San Antonio FC durch. Für die Südhessen trafen Lee, Smit (2x), Duijvestijn, Kehl, El Kadiri und Herbst.

Freundschaftsspiel als Höhepunkt: Lilien besuchen San Antonio
21.09.2026

Freundschaftsspiel als Höhepunkt: Lilien besuchen San Antonio

Der SV Darmstadt 98 nutzt die zusammengelegte Länderspielpause im September und Oktober wie angekündigt für die geplante Vereinsreise nach San Antonio (Texas). Die Lilien gastieren vom 25. September bis zum 1. Oktober in der Darmstädter Partnerstadt und bestreiten am Dienstag (29.9.) ein Freundschaftsspiel gegen Kooperationspartner San Antonio FC. Neben dem sportlichen Highlight warten sowohl auf die Mannschaft als auch auf die Delegation aus Präsidium und Geschäftsführung verschiedene Termine und Events. Das Fusionsenergie-Unternehmen Focused Energy fungiert im Zuge seiner Premiumpartnerschaft als Hauptpartner der USA-Reise. Zudem wird die Stadt Darmstadt vom 27. September bis zum 1. Oktober 2026 eine Wirtschaftsreise mit Oberbürgermeister Hanno Benz nach San Antonio unternehmen.