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12.04.2025 / Profis

„Ein gerechtes 1:1“

Erst traf Isac Lidberg per Abstauber, dann gelang Hertha BSC durch ein Eigentor von Aleksandar Vukotic der Ausgleich: So trennten sich beide Teams mit 1:1, die Lilien nehmen einen Punkt aus der Hauptstadt mit. Wie ordnen Florian Kohfeldt und Stefan Leitl die 90 Minuten im Olympiastadion ein? Was sagen die Darmstädter Protagonisten zur Partie? Wir haben alle Stimmen zum 1:1 zwischen der Hertha und dem SV 98 für Euch zusammengefasst.

Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

„Beide Mannschaften haben sich den Punkt in den verschiedenen Phasen des Spiels verdient. Hertha hat in den letzten 20 Minuten gedrückt, da hatten wir am Ende beim Pfostenschuss von Leistner Glück. Die 70 Minuten davor habe ich uns sehr gut gegen den Ball gesehen. Bis zum 1:1 haben wir nichts zugelassen. Wir hätten insgesamt aus unserem guten Positionsspiel mit viel Ballbesitz noch zielstrebiger sein können. Wir hatten viel Kontrolle, haben dafür aber auch viele Spieler investiert. Trotzdem haben wir uns vier Großchancen rausgespielt und eine davon genutzt. Grundsätzlich bin ich mit Leistung total zufrieden. Gegen eine Mannschaft mit hoher Qualität, die zuletzt drei Siege in Folge geholt hat, haben wir stabil einen Punkt mitgenommen. Mit unserer Leistung und dem Punkt bin ich daher zufrieden.“

Stefan Leitl:

„Flo hat es gut analysiert. Wir hatten in der ersten Halbzeit unsere Probleme mit dem gutem Positionsspiel der Darmstädter. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, dem Gegner nicht zu viel Tiefe zu geben. Aus dem Spiel heraus habe ich beide Abwehrverbunde gut organisiert gesehen, Chancen gab es in der ersten Hälfte nur nach Standards. In der zweiten Halbzeit wollten wir dann mehr den Zehnerraum attackieren. Erst nach dem 0:1 ist uns das gelungen. Die Reaktion und das Energielevel nach dem Gegentor waren gut. Wir haben es uns verdient, den Ausgleich zu erzielen. Anschließend hatten beide Teams zwei Großchancen – Darmstadt durch Bueno, wir durch Leistner. Daher ist es in Summe eine gerechtes Unentschieden.“

Jean-Paul Boëtius:

„Wir haben die Räume von Beginn an sehr gut zugestellt und waren im Ballbesitz locker und geduldig. Hertha hatte dadurch nur wenig Zugriff auf uns, dazu hatten wir vor der Pause die zwei großen Möglichkeiten durch Isac und Vuko. Da können wir bereits in Führung gehen. Dann sind wir richtig gut aus der Pause gekommen und machen das 1:0. Aber natürlich ist es schwer, ein Spiel über die komplette Spielzeit zu dominieren. Insbesondere gegen eine Mannschaft wie die Hertha, die dann auch immer wieder andere Dinge versucht hat. Das Gegentor ist unglücklich, in der Schlussphase haben wir dann tiefer gestanden und den einen Punkt verteidigt. Natürlich ist man immer etwas enttäuscht, wenn man nach einer Führung nur einen Punkt mitnimmt, grundsätzlich können wir aber mit der Leistung zufrieden sein.“

 

Clemens Riedel:

„Über das komplette Spiel gesehen, ist es wahrscheinlich ein gerechtes 1:1. Wir haben es über 60, 70 Minuten wirklich gut gemacht und hätten auch schon ein 2:0 nachlegen können, danach haben wir die Hertha ein wenig kommen lassen und mussten viel verteidigen, um den Punkt mitzunehmen. Beim Pfostenschuss hatten wir dann auch ein wenig Glück. In der ersten Halbzeit waren wir sehr dominant, da hätte ich auch erwartet, dass uns die Hertha höher pressen würde. Wir haben gute Räume gefunden und wenig zugelassen, allein im letzten Drittel hat uns ein wenig Durchschlagskraft gefehlt. Der Punkt hilft uns weiter und ist ein weiterer Schritt zum Klassenerhalt.“

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

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