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10.04.2026 / Profis

„Eine maximal coole Situation“

Florian Kohfeldt spricht auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Hannover 96 (11.4./20.30 Uhr) über das rasante Hinspiel, den spielstarken Gegner und blickt auf das Personal. Wir haben die wichtigsten Aussagen unseres Cheftrainers für Euch zusammengestellt.

Florian Kohfeldt auf der PK vor der Partie gegen Hannover 96
Foto: SV 98

Personalupdate: Luca Marseiler (Kreuzbandriss), Isac Lidberg und Kai Klefisch (beide gelbgesperrt) stehen nicht zur Verfügung.

... zum Bielefeld-Spiel:

Wir haben uns in Bielefeld sehr schwergetan. Das war wahrscheinlich unser schlechtestes Saisonspiel. Weder individuell noch als Kollektiv haben wir Lösungen gefunden. Das passiert mal und sticht bei uns besonders heraus, weil es selten bei uns der Fall war.

Mein Vertrauen in die Gruppe und darin, dass wir gegen Hannover wieder eine andere Performance auf das Feld bringen und andere Lösungen haben, ist sehr groß. Ich spüre auch keinen Vertrauensverlust, auch nicht beim Team. Ich spüre Vorfreude auf das Heimspiel am Samstagabend gegen einen Top-Gegner, der einen Platz hinter uns steht. Wir freuen uns auf das Spiel, wollen es selbstbewusst angehen und unsere Stärken auf den Platz bringen.

... zu Hannover 96:

Wir wissen um die spezielle Spielweise von Hannover. Die spielen sehr aggressiv gegen den Ball und sehr viel Mann gegen Mann über den gesamten Platz. Sie sind offensiv sehr geduldig. Hannover hat unheimlich viele Alternativen im Kader. Gerade offensiv ist eigentlich jede Position doppelt besetzt.

Vielleicht ist das der Unterschied zum Bielefeld-Spiel. Bielefeld hat uns ein wenig überrascht. Jetzt wissen wir, was auf uns zukommt. Wir haben Vorfreude und Vertrauen in uns selbst. Das ist nach wie vor eine maximal coole Situation, in der wir gerade sind und das wollen wir auch ausstrahlen.

... zum Heimspiel:

In den letzten Monaten haben wir auswärts nicht das auf den Platz gebracht, was wir zuhause gezeigt haben. Jetzt haben wir ein Heimspiel. Wir wissen, egal gegen wen, haben wir Leistung auf den Platz gebracht und uns immer mit mindestens einem Punkt belohnt und zuletzt ein sehr gutes Heimspiel gegen Schalke gemacht. Das gibt uns ein gutes Gefühl, aber es ist natürlich keine Garantie.

… zur Tabelle:

Es bringt nichts, auf die Tabelle zu gucken, es wird noch so viel passieren bis zum Saisonende. Wir wollen sehen, dass wir so lange wie möglich um etwas Positives spielen. 

Lasst uns alle zusammen auf so ein Spiel freuen. Ich kann es unserer Geschäftsstelle, den Spielern und Fans zurufen: Wir sind die Lilien und in einer Situation, die megageil ist und darauf sollten wir uns freuen und das auch ausstrahlen. Die Tabelle blenden wir aus, aber das Spiel ist ein cooles.

… zum Ersatz für Lidberg und Klefisch:

Wir müssen überlegen, ob wir mit sehr beweglichen oder einem Stoßstürmer auflaufen wollen. Stoßstürmer sind Fynn und Bartosz. Wenn wir flexibler vorne spielen wollen, können wir Fraser auf die Position ziehen.

Auf der Doppelsechs haben wir für uns immer gesagt, dass, wenn Kai ausfällt, Mey der Spieler ist, der in unserem Spiel von seiner Physis und seinem Zweikampfverhalten neben Hiro die Balance in unserem Spiel hält. Mey ist für eine Doppelsechs sicherlich der Favorit auf der Position.

... zum Hinspiel:

Das war wahrscheinlich eines der besten Zweitligaspiele, die es in dieser Saison gab. Der Kollege von der ARD sagte: „Ein Spiel, das niemals enden sollte“. Es war kein Fehlerfestival, sondern nahezu alles, was passiert ist, war rausgespielt, und es war ein ziemlich geiles Spiel. Es wäre cool, wenn wir wieder so ein Spiel sehen würden, gerne auch mit dem gleichen Ausgang.

... zur Nervosität der Fans:

Man ist immer nervös, wenn man nicht direkt beteiligt ist. Wenn ich ein Fan wäre, würde ich um 19 Uhr ein Bier trinken und dann entspannt ins Stadion gehen. (lacht) Das wird ein enges Spiel. Beide Mannschaften sind Top-Mannschaften in der Liga. Beide Mannschaften sind offensiv ausgerichtet. Hannover mit sehr klarem Ballbesitzstil und wir wahrscheinlich etwas variantenreicher in allen Offensivaspekten. Es wird viele enge und kleine Situationen geben, die das Spiel entscheiden werden. 

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