„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Nach ziemlich genau einem Monat treten die Lilien erstmals wieder in einem Heimspiel im Merck-Stadion an. Wie blickt Florian Kohfeldt auf das Duell mit der Spielvereinigung Greuther Fürth (5.4./13 Uhr)? Auf der Pressekonferenz am Donnerstag (3.4.) beantwortete der Cheftrainer des SV 98 die Fragen rund um die kommende Begegnung. Wir haben die wichtigsten Kohfeldt-Aussagen für Euch zusammengefasst.
Personalupdate: Nicht zur Verfügung stehen Holland, Bader, Will, Zimmermann sowie Klefisch, Vilhelmsson und El Idrissi. Hornby kommt nach seiner Sperre zurück, Dreskovic ist ebenfalls wieder eine Option.
Ich habe das sehr positiv aufgefasst und finde so etwas sehr sinnvoll. Wenn die Spieler untereinander sprechen und Dinge thematisieren, ist das häufig noch wirkungsvoller als eine Ansage vom Trainer. Ich war eingeweiht und habe es als sehr erwachsen und erfolgsorintiert wahrgenommen. Es zeigt, dass die Mannschaft von sich aus etwas tun möchte.
Bei Fürth hat sich einiges verändert gegenüber dem Hinspiel. Sie haben mit Jan Siewert einen neuen Trainer, spielen in einer anderen Grundordnung. Im Hinspiel haben sie Viererkette gespielt, nun spielen sie Dreierkette. Sie haben im Winter nochmal Qualität dazu geholt. Normalerweise fokussiert sich im Offensivspiel viel auf Branimir Hrgota, der nun gesperrt fehlt. Wir sind ein wenig gespannt, wie sich ihr Spiel ohne ihn entwickelt. Fürth ist nicht durchgehend im Pressing, sondern wartet kompakt auf den richtigen Moment. Sie haben sich definitiv stabilisiert und wir gehen mit großem Respekt in dieses Heimspiel.
Die Situation ist gefährlich. Deswegen sind wir sehr wachsam, aber keineswegs panisch. Da bleibe ich bei meinen Aussagen. Noch haben wir die Gelegenheit, das Thema Klassenerhalt zeitnah zu finalisieren. Insgesamt sind wir sehr wachsam in Richtung Tabellenende. Und wir wollen diese Saison ergebnistechnisch so nicht stehen lassen. Es passt nicht zu den Spielverläufen und genügt nicht unseren Ansprüchen, was wir seit Januar an Punkten geholt haben. Der grundsätzliche Sinn dieses Spiels ist es, zu gewinnen. Und nicht, tolle Leistungen zu bringen. Am liebsten spiele ich schön und gewinne. Wenn das nicht geht, dann gewinne ich gerne. Es geht darum, Punkte zu holen.
Die Verbindung zu den Fans ist eine der Entwicklungen in dieser Saison, die ich herausstellen möchte. Als ich im September angefangen habe, war das Verhältnis angespannt. Es drehte sich viel darum, wer den ersten Schritt gehen muss, damit wieder Untertsützung kommt. Diese Themen sind komplett weg. Ich freue mich sehr darauf, am Samstag hier wieder mit dem Bus anzukommen. Die Unterstützung und das Band zwischen Fans und Mannschaft ist ein großer Faktor.