„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Wichtig. Die Lilien holen im Heimspiel gegen Greuther Fürth drei wichtige Punkte. Weil Isac Lidberg nach 79 Zeigerumdrehungen den entscheidenden Treffer erzielte, siegte der SV Darmstadt 98 mit 1:0. Dementsprechend glücklich zeigten sich die Darmstädter Protagonisten mit dem Spielausgang vor heimischer Kulisse. Was sagen der Siegtorschütze und Clemens Riedel? Wie fassen Florian Kohfeldt und Jan Siewert die 90 Minuten am Bölle zusammen? Hier gibt’s alle Stimmen zum Spiel.
„Es war ein zähes Spiel. Gerade in der ersten Halbzeit gab es wenig bis gar keine Torchancen auf beiden Seiten. Nach der Pause hatten wir einen Tick mehr Aktivität, ohne dass wir überragend waren. Das 1:0 fällt nach einem Ballgewinn im Gegenpressing, was mich sehr freut. Dann war es ein überragender Pass von Boetius auf Lidberg, wodurch das 1:0 fiel. Es ist ganz wichtig in dieser Saison, auch solche Spiele zu gewinnen. Denn solche zu gewinnen, war das, was uns in dieser Saison bislang noch gefehlt. Wir haben nicht den eigenen Fehler gemacht, sind stabil geblieben und haben die eine Chance für uns genutzt. Es war insgesamt auch ein Druckspiel für uns – durch sind wir damit noch immer nicht, dennoch war es ein wichtiger Heimsieg. Dieser Sieg ist für die Gesamtentwicklung der Mannschaft sehr bedeutend.“
„Glückwunsch an Darmstadt zum Sieg. Wir haben heute einfach kein gutes Spiel gemacht. Wir wollten den Gegner vom Tor weghalten und die Halbräume zustellen. Das haben wir in der ersten Halbzeit. Allerdings konnten wir unsere Kontermöglichkeiten nicht gut ausspielen. Dann war es im zweiten Durchgang eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Ein Spiel, in dem eine Chance darüber entschieden hat, wie das Spiel ausgeht.“
„Der Sieg fühlt sich sehr gut an. Es war nicht das schönste Spiel, für die Zuschauer vielleicht nicht so attraktiv, weil es kaum Chancen gab, aber heute zählen nur die drei Punkte. Wir haben eine sehr gute Haltung gezeigt, haben hart gearbeitet und sind keinem Zweikampf aus dem Weg gegangen. Wir wussten, dass wir heue wahrscheinlich nicht so viele Chancen bekommen und daher immer fokussiert bleiben müssen. Auch für mich als Stürmer sind diese Spiele nicht unbedingt die Partien, die am meisten Spaß machen. Aber umso wichtiger ist, es für den Moment bereit zu sein. Glücklicherweise hat das heute funktioniert. Nun haben wir noch sechs Spiele, es sind noch 18 Punkte zu vergeben, wir können also noch nicht vom Klassenerhalt reden. Dafür müssen wir noch ein paar Spiele für uns entscheiden.“
„Wir sind sehr erleichtert über den Sieg. Es war ein zähes Spiel, in dem wir nicht viele Chancen hatten, gleichzeitig aber auch sehr wenig zugelassen haben. Es war wichtig, heute die Null zu halten und dann vorne Effizienz zu zeigen. Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung, weil wir auch in der Schlussphase alles wegverteidigt haben. Wir wollten diesen Sieg unbedingt. Schlussendlich zählen die Punkte. Drei Heimsiege in Folge, alle ohne Gegentor, allmählich wird das Bölle wieder zur Festung. Jetzt hoffen wir, dass wir auch auswärts in Berlin punkten können.“