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"Hier kannst du nur mit so einer Willensleistung gewinnen"

Profis

Einen frühen Rückstand gedreht, die Angriffe des Gegners bis zum Abpfiff erfolgreich abgewehrt und schlussendlich drei Punkte beim stärksten Heimteam der Liga eingesammelt. Entsprechend glücklich, aber auch voller Respekt angesichts der Leistung des Gegners zeigten sich die Lilien nach dem Auswärtssieg in Paderborn an den Mikrofonen. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel für Euch zusammengefasst.

Torsten Lieberknecht:
"Ich puste noch immer durch, weil das heute absolute Schwerstarbeit war. Wir hatten einen sehr schlechten Beginn und dann war der gehaltene Elfmeter einer der wichtigsten Momente im Spiel. Wichtig war dann der Ausgleichstreffer und dann war es viel Arbeit mit verschiedenen Grundordnungen und Ideen auf beiden Seiten, um den Zugriff zu bekommen. Wir haben leidenschaftlich verteidigt und eben auch zwei Tore geschossen gegen eine Mannschaft, die bislang alle Heimspiele gewonnen hat. Da braucht es dann auch das gewisse Spielglück. Trotz der Niederlage hat Paderborn ein sehr gutes Spiel gemacht, das unterstreicht, was wir heute für einen Sieg landen konnten. Einen Arbeitssieg."

Lukas Kwasniok:
"Der Sieg der Darmstädter ist nicht unverdient. Sie hatten sicherlich auch ein wenig Glück auf ihrer Seite, aber auch Routine und Cleverness. Natürlich hätte der Elfmeter das Spiel in eine gewisse Richtung lenken können, aber danach kassieren wir ein Tor aus einem schnell ausgeführten Freistoß und nach einer Ecke. Das ist gegen Darmstadt schwer zu verteidigen. Wir sind dann angerannt und haben versucht, neue Impulse in das Spiel zu bringen. Wir hatten Abschlüsse und Aktionen, in denen ein Tor fallen kann. Es sollte heute nicht sein. Natürlich hätten wir gerne Punkte mitgenommen."

Christoph Zimmermann:
"Wir wissen, dass wir uns in erster Linie bei Schuh bedanken müssen. Er hat uns nach sieben Minuten im Spiel gehalten, beim Elfmeter und dann auch beim Nachschuss. Drei Minuten später machen wir dann den Ausgleich, dann ist es ein anderes Spiel. Die ersten 10 Minuten haben wir verpennt, danach haben wir das Spiel aber sozusagen gegen den Ball kontrolliert. Wir hatten nicht so viel Ballbesitz, das haben wir aber vorher schon geahnt, Paderborn ist spielerisch die stärkste Mannschaft der Liga. Das war schwer zu verteidigen, wir haben es etwas tieferstehend gelöst und dann nach einem Standard noch ein Tor nachgelegt. Wenn du hier bestehen willst, brauchst du diese Momente. Es war klar, dass Paderborn nach der Pause dann alles nach vorne werfen wird, aber das haben wir dann wirklich gut verteidigt. Das war nicht schön, aber hier kannst du nur mit so einer Willensleistung gewinnen."

Marcel Schuhen:
"Wir haben heute gegen eine sehr gute, spielstarke und variable Paderborner Mannschaft gespielt. Mit dem Rückstand war es schwierig für uns, unsere zwei Tore waren ganz wichtig. Dadurch konnten wir wieder tiefer verteidigen und diesen vielen tiefen Paderborner Läufen besser begegnen. Es war wichtig, dass wir nicht 0:2 in Rückstand geraten sind, weil Paderborn dann in einen Rausch hätte kommen können - das hätte dann ganz unangenehm werden können."

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