„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Pressekonferenz am Donnerstag (25.09.) mit Florian Kohfeldt. Der Cheftrainer des SV Darmstadt 98 stand PK-Raum des Merck-Stadions am Böllenfalltor den anwesenden Journalisten als Gesprächspartner vor dem Heimspiel der Lilien gegen die SG Dynamo Dresden (26.09./18.30 Uhr) zur Verfügung. Dabei ging es um Vorfreude, den kommenden Gegner und die eigene Herangehensweise sowie die Kadersituation. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst.
Personalupdate: Paul Will und Matthias Bader fallen aus. Fabian Nürnberger ist angeschlagen, noch ist sein Einsatz am Freitag offen. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.
Dresden ist eine Mannschaft, die über eine klare Spielidee verfügt und von hinten heraus Kombinations-Fußball spielt. Sie suchen häufig die Flügelzone, um über Flanken in den Strafraum zu kommen. Dresden hat vorne mit Daferner, Kutschke und Vermeij auch die passenden Spielertypen dafür. Außen auf den Flügeln haben Sie Spieler, die sowohl die Box besetzen als auch ins Eins-gegen-eins gehen. Gegen den Ball versuchen Sie, früh den Ball zu gewinnen. Ihre Idee ist es, aktiv zu sein.
Für uns wird es wichtig sein, nach einem tieferen Ballgewinn ins Tempo zu kommen. Gleichzeitig sind Standards auch ein wichtiges Thema in dem Spiel, da wir uns offensiv nicht nur über Körpergröße, sondern auch über einen gewissen Varianten-Reichtum definieren. Speziell ist bei Dresden, dass Sie kleine Anpassungen je nach Gegner vornehmen, zum Beispiel haben sie letztes Jahr im Pokal gegen uns ihr System geändert. Solche Veränderungen haben wir versucht zu antizipieren und sind darauf vorbereitet.
Es ist etwas Tolles, Tabellenführer zu sein und wir genießen das auch. Das ist nichts, wofür man sich schämen muss oder reflexartig sagen ‚Achtung, gefährlich.‘ Daraus kann man den Anreiz ziehen, immer weiterzumachen. Man möchte sich genauso fühlen, wie wir uns nach dem Spiel in Düsseldorf gefühlt haben. Deswegen ist diese Tabellenführung etwas Schönes, sie bedeutet für den Saisonausgang gar nichts, aber wir freuen uns darüber und nehmen sie als Ansporn, immer weiterzumachen. Und bestenfalls sogar noch eine Schippe draufzulegen.“
Ich finde das sehr sehr schön, dass wir so viele Spieler haben die berechtigten Anspruch auch haben in die Startelf zu kommen. Das ist vor allem deshalb schön, da die Spieler in der Startelf wissen, dass Sie sich nicht viel erlauben können – im negativen Sinne. Natürlich ist das auch eine Moderationsarbeit und sehr viel Energie, mit den Jungs darüber zu sprechen.
Fraser weiß, dass er an ganzen viele Toren mitbeteiligt war. Ebenso reißt er Räume und ist der Organisator von unserem Pressing. Fraser ist unumstritten einer der wichtigsten Spieler unserer Mannschaft und spielt für mich bislang eine herausragende Saison. Und es wird auch Spiele geben, da wird er in mehreren Spielen hintereinander die Tore machen. Er ist absolut bei sich.