In den letzten beiden Bundesligapartien ackerte Jannik Müller 90 Minuten auf der Rechtsverteidiger-Position. Für den 30-Jährigen sicherlich nicht die Stammposition, meistens ist eher in der Innenverteidigung beheimatet. Doch in der aktuellen Situation gilt es, Lösungen zu finden und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Gesagt, getan. So half Müller gegen München sowie in Bochum auf der rechten Seite aus. Den Blick richtet der gebürtige Rheinland-Pfälzer aber nun wieder nach vorne, gegen Mainz sollen am Samstag endlich wieder drei Punkte her. „Wir müssen eine Topleistung abliefern und dann auch mal ein bisschen das Matchglück auf unserer Seite haben“, so Müller in einer Medienrunde am Dienstag (2.4.). Schließlich wartet mit der Partie am Samstag (6.4./15.30 Uhr) ein weiteres richtungsweisendes Spiel auf die Lilien – auch wenn nach dieser Begegnung immer noch 18 weitere Punkte zu vergeben sind. „Doch liegt der Fokus ganz klar auf dem Mainz-Spiel, das wir mit aller Macht gewinnen wollen“, betont Müller, der einen großen Pluspunkt im Abstiegskampf in der Chemie der Mannschaft sieht: „Jeder versucht, die Jungs, die spielen, zu pushen.“ Der 30-Jährige lobt zudem das Verhältnis untereinander. „Das sind nicht nur Mitspieler, sondern eher Freunde. Egal, was ist: Man hilft sich gegenseitig. Das lernt man zu schätzen“, so Müller. Dies dürfte der Mannschaft auch dabei helfen, mit dem Druck, der „definitiv da“ sei, umzugehen.