„Die erste Situation und das Gegentor entstehen natürlich, indem wir das nicht gut verteidigen. Mit Marco hätten wir aber auch kurz danach die passende Antwort darauf gefunden. Danach haben wir 20 Minuten gebraucht, um uns erst einmal wieder zu sammeln. Das hatte viel mit dem Zentrum und unserem Spiel zu tun, aber das ist überhaupt kein Vorwurf. Ich möchte Nico heute ausdrücklich loben. Er hat sich komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt. Mit 19 Jahren diese Position zu spielen, verdient großen Respekt. Trotz der Chancen der Gäste sind wir stabil geblieben. Wir haben hier vor drei Tagen gesessen und viel über Frustrationstoleranz gesprochen. Ich glaube, die haben wir heute mehr als ausreichend bewiesen.
In der zweiten Halbzeit hat dann, gerade als dieses Quadrat aus Vuko, Paddy, Hiro und Kai endlich einmal stand, zum ersten Mal in dieser Saison vieles gegriffen. Ich glaube, man hat gemerkt, dass diese Mischung aus Ballbesitz und Spielkontrolle, schnellen Umschaltaktionen sowie strukturiertem und organisiertem Verteidigen in der zweiten Halbzeit zum ersten Mal über fast 45 Minuten funktioniert hat. Das freut mich, weil ich wusste, dass die Jungs das in sich haben. Aber wir mussten es eben auch beweisen. Das haben wir heute geschafft, gegen einen sehr spannenden Gegner, wie ich finde, der offensiv tolle Bewegungen hat und extrem schwer zu verteidigen ist. Dementsprechend bin ich heilfroh über diesen Heimsieg, den wir uns insbesondere aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient haben.“