Gänsehautmoment
Erst alle Mann nach links, dann alle Mann nach rechts. Und schließlich alle Mann nach vorn. Doppelhorn. Es ist das Lieblingslied nach siegreichen Spielen im Darmstädter Mannschaftskreis. Doch diesen gab es am Freitagabend nicht. Viel besser. Es ging schnurstracks vor die Südtribüne im Merck-Stadion am Böllenfalltor. Mannschaft, Trainerteam, Staff: Alle gemeinsam eingereiht, eingehakt. Und Phillip Tietz, sonst eine der lautesten Kehlen im Kreis, er durfte sich direkt vor der Fankurve etwas wünschen. Und zwar? Na, klar. Doppelhorn. Mit dem gesamten Stadion. “Es war eine Ehre für mich”, gestand er. Ein Gänsehautmoment.