„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Lange Zeit deutete in Nürnberg alles auf ein torloses Unentschieden hin, bevor Killian Corredor den SV 98 tief in der Nachspielzeit jubeln ließ. Entsprechend glücklich waren die Lilien nach Abpfiff. Wir haben die Stimmen zusammengefasst.
„Wir sind natürlich sehr glücklich über den späten Sieg. Das Spiel hat mich sehr an die Partie im vergangenen Februar erinnert, beide Mannschaften haben sich häufig neutralisiert. Wir hatten durch Richter und Akiyama zwei große Möglichkeiten, die Nürnberger hatten zwei Kopfbälle, die auch rein gehen können. Zum Schluss haben wir dann noch die eine Chance bekommen, die wir genutzt haben. Darüber sind wir sehr glücklich. Wir hätten uns aber nicht beschweren können, wenn wir heute über ein Unentschieden sprechen würden.“
„Glückwunsch an Florian und Darmstadt 98 zum Sieg. Es gab insgesamt eine Chancengleichheit, in Sachen Zweikämpfe haben wir in dann in zweiten Halbzeit aufgeholt. Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem Darmstadt den letzten Punch setzen konnte. Wir hätten aber hätten auch mit etwas mehr Glück in Führung gehen können. Dementsprechend bitter ist es, dass wir nach dem Spiel in Elversberg auch gegen Darmstadt nicht gepunktet haben. Dennoch haben die Jungs alles rausgehauen. Ich habe keinen auf dem Platz gesehen, der nicht dran geglaubt hat.“
„Es war ein zähes Spiel mit vielen Flüchtigkeitsfehler auf beiden Seiten. Wir haben unser Spiel nicht so durchbringen können wie noch gegen Bochum. Nürnberg war sehr gut eingestellt, wir kamen nicht so in unsere Pressingsituationen und hatten kaum hohe Ballgewinne. Aber man hat gesehen, dass wir erwachsener geworden sind. So einen Sieg hatten wir vergangene Saison überhaupt nicht, deswegen sind wir umso glücklicher. Wir nehmen auch das zu Null heute mit, dazu der Last-Minute-Treffer, das gibt eine breite Brust, weil wir nun wissen, dass wir auch diese Spiele ziehen können. Diesen Sieg nehmen wir gerne mit.“
„Wir sind überglücklich über das Ergebnis und den später sowie guten, alten Lucky Punch. Wir haben die Null gehalten und hätten sicherlich auch das 0:0 mitgenommen – das kann man so ehrlich sagen. Dennoch hat Killian eben die Qualität, so ein Tor zu machen. Insgesamt war es ein Spiel, was schwierig zu greifen war. Wir hatten in der ersten Halbzeit zwar ein paar Räume, die waren aber eher ein bisschen trügerisch. In der zweiten Halbzeit ist Nürnberg aktiver angelaufen und hatte auch die ein oder andere Torchance. Dass wir im Laufe der zweiten Hälfte auf Dreierkette umgestellt haben, fand ich sehr gut. Dadurch haben wir weiter Stabilität reinbekommen. Wir sind dann eben nicht ins offene Messer gelaufen. Stattdessen sind wir ruhig und konzentriert geblieben, haben viel kommuniziert und hatten gute Wechsel. Wir haben das Spiel 1:0 gezogen und waren clever genug, die Null zu halten. Das war heute ausschlaggebend. Jetzt haben sechs Punkte, sind gut gestartet und werden uns jetzt auf den DFB-Pokal fokussieren.“