Markus Pfitzner: „Der VAR wurde vor neun Jahren eingeführt, um klare Fehlentscheidungen zu korrigieren und den Fußball auf diese Art und Weise gerechter zu machen. Diese ursprüngliche Intention war absolut nachvollziehbar, allerdings müssen wir mittlerweile konstatieren, dass wir sehr weit davon entfernt sind, dieses Ziel tatsächlich erreicht zu haben. Viel eher raubt der VAR dem Fußball häufig die unmittelbaren Emotionen, die einen gewichtigen Teil dieser Sportart und insbesondere des deutschen Profifußballs ausmachen. Umgekehrt entstehen durch den VAR immer wieder Diskussionen, da viele Entscheidungen auch weiterhin nicht eindeutig nachvollziehbar sind und der Schiedsrichter auf dem Feld in seiner Autorität beschnitten wird. Eine Ausnahme bilden unserer Ansicht nach Entscheidungen bei der Torlinientechnologie oder im Falle einer eindeutigen Abseitserkennung, da dort eine Entscheidungsfindung in sehr kurzer Zeit und ohne Interpretationsspielraum möglich ist. Aufgrund der erläuterten Gründe würden wir eine Reduzierung des VAR auf ebendiese Entscheidungen begrüßen.“