„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Während Isac Lidberg mit Schweden in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 eine deutliche Niederlage einstecken mussten, kann Jean-Paul Boëtius mit Suriname aus eigener Kraft heraus Historisches schaffen und ein WM-Ticket lösen. In dieser Meldung bekommt Ihr alle Infos zu den beiden Nationalspielern des SV 98.
Jean-Paul Boëtius ist mit Suriname am vergangenen Donnerstag (13.11.) beim 4:0-Erfolg über El Salvador einen wichtigen Schritt in Richtung der WM-Endrunde 2026 gegangen. Die Nummer zehn des SV 98 stand dabei über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Am kommenden Mittwoch (19.11./2 Uhr deutsche Zeit) hat Suriname nun die Möglichkeit, gegen Guatemala im Estadio Manuel Felipe Carrera das Ticket für die WM 2026 engültig zu lösen und sich damit erstmals in der Landesgeschichte für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Durch den jüngsten Erfolg liegt diese besondere Chance weiterhin in den eigenen Händen.
So steht’s in der Gruppe: Panama hat zwar im Parallelspiel ebenfalls seine Pflicht erfüllt und ist weiterhin punktgleich mit dem Tabellenführer aus Suriname. Dennoch haben Boëtius und Co. einen entscheidenden Vorteil: Das Team hat sich durch eine souveräne Torausbeute ein Torverhältnis von +5 erarbeitet, während Panama bei +2 liegt. So kämpfen beide Mannschaften im Fernduell um die direkte WM-Qualifikation. Suriname ist in Guatemala gefordert, Panama empfängt El Salvador. Der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in den USA, der Zweitplatzierte hat die Möglichkeit, sich über die Playoffs im kommenden März noch ein WM-Ticket zu sichern.
Kommt es zum Fall, dass beide Teams nach dem Spieltag denselben Punktestand und dieselbe Tordifferenz aufweisen, zählt die Anzahl der erzielten Tore als entscheidender Faktor. Sollte auch diese ausgeglichen sein, würde der direkte Vergleich entscheiden. In den bisherigen Begegnungen trennten sich die beiden Mannschaften jeweils mit einem Unentschieden – in Suriname torlos, in Panama 1:1. Durch diesen Auswärtstreffer hätte Suriname in dieser Kategorie den Vorteil.
Insgesamt ist also noch vieles möglich in dieser Gruppe, dennoch hat sich Suriname eine deutlich bessere Ausgangslage erspielt.
Schweden hat in dieser WM-Qualifikation außer dem Remis gegen Slowenien nur Niederlagen einstecken müssen. Auch am vergangenen Samstag gegen die Schweiz mussten sie ohne Punkte die Rückreise antreten. Isac Lidberg wurde in der Partie gegen den Tabellenführer in der 78. Minute eingewechselt. Die „Tre Kronor“ stehen mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz ihrer Gruppe und haben am Dienstag im Heimspiel gegen Slowenien (18.11./20.45 Uhr) selbst bei einem Sieg keine Chance mehr, in ihrer Quali-Gruppe auf einem der vorderen Plätze zu landen.
Und trotzdem ist der WM-Zug für die Schweden noch immer nicht abgefahren. Grund dafür ist ein kurioses Szenario: Denn die schwedische Nationalmannschaft wurde in der Nations League Gruppensieger und gehörte zu den vier besten Gruppensiegern der Runde. Dank dieses Ergebnisses hat Schweden ein direktes Tickets für die Playoffs im kommenden März gezogen, wo weiterhin die Chance auf eine Teilnahme an der WM-Enrunde im Sommer 2026 besteht – ganz unabhängig vom Abschneiden in der Gruppenphase der WM-Qualifikation.