„Eine hochverdiente Niederlage“
Wir haben die Stimmen nach der deutlichen Auswärtsniederlage beim KSC zusammengefasst.
Die letzte Auswärtsfahrt der Zweitliga-Saison 2024/25 führt den SV Darmstadt 98 am 33. Spieltag zum 1. FC Kaiserslautern: Am Sonntag (11.5./13.30 Uhr) duellieren sich die Lilien mit den Roten Teufeln. Vorab fand am Freitag (9.5.) die Pressekonferenz mit Florian Kohfeldt statt. Wir haben die wichtigsten Aussagen des Lilien-Cheftrainers für Euch notiert.
Personalupdate: Nicht zur Verfügung stehen Fabian Holland, Matthias Bader, Paul Will, Christoph Zimmermann sowie Othmane El Idrissi, Alexander Brunst, Guille Bueno und Meldin Dreskovic. Aleksandar Vukotic und Andreas Müller fehlen beide gelbgesperrt. Oscar Vilhelmsson ist wieder einsatzbereit.
Der Trainerwechsel in Kaiserslautern hat ihre Spielweise verändert. Sie sind direkter geworden und versuchen nun, den Ball schnell in die Spitze auf Ache zu bringen und von dort ihre Angriffe zu entwickeln. Der FCK ist eine der konterstärksten Mannschaften der Liga.
Das Spiel hat eine sehr emotionale Ausgangslage. Kaiserslautern muss unbedingt gewinnen, um den Traum vom Aufstieg im Blick zu behalten. Um sie herum schwirren sehr viele Mannschaften mit ähnlicher Punktzahl. Daher erwarte ich, dass sie von Anfang an versuchen werden, mit viel Energie aufzutreten, uns hoch anzulaufen und schnell den Ball in den Strafraum zu bringen. Wir müssen die Mannschaft sein, die dem ganzen widerstehen muss. Auf Dauer wollen wir dann Kontrolle ins Spiel bringen. Für uns wäre es gut, wenn ein etwas ruhigeres Spiel wird. Wir wollen das Spiel am Sonntag unbedingt gewinnen.
Es ist ein super Stadion, was sehr voll sein wird. Und ich freue mich sehr drauf. Für mich ist es eine Premiere. Ich war noch nie aufm Betze und freue mich daher auf die Atmosphäre in Kaiserslautern.
Torsten und ich kennen uns schon länger. Ich schätze ihn. Er hat mir damals eine nette Nachricht hinterlassen, als ich hier übernommen habe. Ich habe mich jetzt sehr für ihn gefreut, dass er eine Herausforderung gefunden hat, die sehr gut zu ihm passt. Ich freue mich sehr darauf, ihn am Sonntag zu sehen und einen sehr netten Trainerkollegen zu treffen.
Es war schwer, das HSV-Spiel im Nachgang einzuordnen. Wir haben es bis zum 0:1 dominiert. Doch bei der Ecke vor dem 0:1 verlassen wir die Position und den Mann im Zentrum, das war ein klarer Fehler – beim 0:2 genau dasselbe. Das hat uns richtig geärgert. Gerade weil wir bis zu diesem Spieltag nur ein Ecken-Gegentor kassiert. Wir waren bei Defensiv-Standards immer sehr akribisch und verantwortungsbewusst. Das waren wir am letzten Spieltag aber nicht. Wir müssen in diesen Situationen klar sein, jeder hat seine Aufgabe zu erfüllen. Das wollen und müssen wir Sonntag in Kaiserslautern besser machen.