In der Anfangsphase der Partie standen die Lilien defensiv stabil und waren auch in der Offensive die etwas aktivere Mannschaft. Chancen blieben vor 15.200 Zuschauern im Merck-Stadion am Böllenfalltor jedoch auf beiden Seiten zunächst Mangelware.
Die erste Gelegenheit hatten dann die 98er durch Milan Ivana in der 16. Spielminute: Nach einem Einwurf von Leon Balogun rutschte der Ball zu ihm durch, doch im Getümmel konnte Ivana ihn nicht kontrolliert auf das Tor des KSC bringen. Die erste Chance für die Gäste hatte dann Daniel Gordon, doch Christian Mathenia im Tor der Lilien parierte stark.
Danach spielte sich das Spiel weitestgehend zwischen den beiden Strafräumen ab, viele kleine Fouls prägten das Geschehen. Die letzte nennenswerte Möglichkeit vor der Pause hatte Jerôme Gondorf unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, doch sein Kopfball war kein Problem für Dirk Orlishausen im Tor der Karlsruher.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte wieder Ivana die erste Gelegenheit – und diesmal eine richtig gute: Marco Sailer legte ab, doch Ivana verfehlte aus zentraler Position das Tor haarscharf. Auch in der Folge war der SV 98 das aktivere Team, Chancen sprangen auf beiden Seiten allerdings lange nicht heraus. Nach einem taktischen Foul sah Gondorf in der 74. Minute die Gelb-Rote Karte. Die Lilien hielten nach starkem Kampf jedoch die Null.
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