FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das Bölle bleibt eine Festung: Mit 3:0 (0:0) setzten sich die Lilien gegen den MSV Duisburg durch. Heller (68.), Dursun (74.) und Kempe (86.) belohnten die Hausherren für einen ganz starken Heimauftritt mit dem verdienten Heimsieg.
Beide Teams gingen von Beginn an mit viel Leidenschaft zu Werke, es entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen. Echte Torchancen sahen die rund 15.200 Zuschauer im Merck-Stadion am Böllenfalltor zunächst jedoch nicht. Die erste Gelegenheit verbuchten die Gäste, als Stoppelkamp den Ball per Kopf auf das Tor beförderte, Heuer Fernandes den Aufsetzer jedoch abwehren konnte (21.).
Anschließend erarbeiteten sich die Lilien ein Übergewicht und übernahmen das Kommando: Zunächst wurde Jones durch einen klugen Pass von Mehlem freigespielt, sein Abschluss rauschte an das Außennetz (27.). Nur zwei Minuten später war erneut Mehlem der Ausgangspunkt: Der Mittelfeldmann schickte Heller auf die Reise, dessen Anspiel in die Mitte klärte jedoch Davari vor Dursun, anschließend wurde Kempe geblockt. Die Hausherren blieben weiter am Drücker, hatten nach 39 Minuten allerdings Glück, denn nach Neumanns Abschluss vergab Sukuta-Pasu freistehend aus drei Metern.
Die Schlussphase gehörte dann jedoch wieder klar dem SV 98: Zunächst scheiterte Dursun nach Jones‘ Vorarbeit an der Latte (42.), dann war es Davari, der erneut Dursuns Abschluss aus der Drehung an den Querbalken lenkte (44.). Die darauffolgende Ecke köpfte Sulu knapp über die Latte (45.) Trotz der blau-weißen Drangphase ging es daher ohne Tore in die Pause.
Auch die erste gefährliche Aktion nach dem Wiederanpfiff gehörte den Zebras, als Cauly Oliveira Keeper Heuer Fernandes prüfte (49.). Anschließend zeigten sich die Hausherren dann aber wieder mit der gleichen Dynamik und investierten mehr für die Führung. Nach 66 Minuten hätten sich die Lilien dann eigentlich für ihr Bemühen belohnt, doch Dursuns wurde bei seinem Treffer zurückgepfiffen. Aber: Der Stürmer stand beim Anspiel wohl nicht im Abseits. So mussten sich die Heimzuschauer zwei weitere Minuten gedulden, denn dann verlängerte Dursun einen langen Ball auf Heller, der alleine auf Davari zustürmte. Vor dem Tor behielt der Flügelflitzer die Nerven, umkurvte den Keeper und schob zum 1:0 ein – die verdiente Führung. In der 74. Minute durfte dann auch Dursun jubeln. Jones knallte den Ball quer über das gesamte Spielfeld genau in Hellers Lauf, dessen Zuspiel drückte der Angreifer aus einem Meter über die Linie – 2:0. Das war es noch nicht an diesem Freitagabend: Erneut tankte sich der starke Heller auf der rechten Seite durch, seine Flanke nickte Kempe zum 3:0 ein (86.).