FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das nötige "Quäntchen Glück für den Klassenerhalt" wünschte Bert Nitsche, Geschäftsführer der Wiest-Autohäuser, den Lilien und eröffnete damit den Neujahrsempfang des SV Darmstadt 98. Im Porsche-Zentrum der Wiest-Autohäuser in Darmstadt wurde am Dienstagabend (22.) mit rund 300 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Sport und Medien unter Moderation von ZDF-Mann Wolf-Dieter Poschmann das neue Jahr begrüßt.
SV 98-Präsident Rüdiger Fritsch betonte in seiner Eröffnungsansprache die Aufbruchstimmung, die in der Mannschaft nach dem Trainerwechsel und dem Trainingslager in der Türkei herrscht. "Wer das Team beobachtet, spürt einen unglaublichen Willen und einen großen Optimismus. Alle arbeiten hochkonzentriert für das Ziel Klassenerhalt." Zudem freute sich Fritsch über den Support der treuen Lilien-Fans, die den Verein auch in der aktuellen schwierigen Lage toll unterstützen -zum Beispiel mit einem großen von allen Fangruppen und der AG Fan- und Förderabteilung geplanten Treffen am Freitag (25.) im Stadion, selbständig entwickelten Werbekampagnen oder als Ideengeber und Begleiter bei geplanten Aktionen des Vereins.
Vize-Präsident Markus Pfitzner präsentierte den Gästen im Anschluss Zahlen zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung des Vereins. Der SV 98 konnte auch in dieser Saison seine Einnahmen weiter steigern, was vor allem auf die Unterstützung der Sponsoren und auf die weiterhin guten Zuschauerzahlen zurückzuführen ist. Außerdem stellte er das von der Agentur Bauer & Guse umgesetzte Rückrundenmotto "Drinbleiben! – Darmstadt kämpft!" vor, das zeitnah über verschiedene Medien kommuniziert wird. Markus Pfitzner zeigte zudem einem vom SV 98-Partner A.F. Marcotec produzierten Film zu den ersten Aktionen des im Sommer gestarteten Sozialprojekts "Im Zeichen der Lilie", das von den Partnern TE Connectivitiy, ENTEGA und den Echo Zeitungen begleitet wird.
Während einer anschließenden Gesprächsrunde betonte anschließend Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass die Stadt weiterhin mit Hochdruck an einer Lösung für das marode Böllenfalltorstadion arbeitet. "Was in Offenbach machbar ist, muss auch in Darmstadt umzusetzen sein", erklärte das Stadtoberhaupt und verwies auf die Machbarkeitsstudie, die im nächsten Monat fertig gestellt werden soll. Auch mit seinen wichtigsten Wirtschaftspartnern kann der SV 98 weiter rechnen. Nachdem der Vertrag mit Hauptsponsor Software AG, der auf der Bühne von Vorstand Arnd Zinnhardt vertreten wurde, schon im Herbst 2012 bis 30. Juni 2015 verlängert wurde, konnte nun auch eine neue Vereinbarung mit Premium-Sponsor ENTEGA unterzeichnet werden. Frank Dinter, Geschäftsführer des Darmstädter Ökostromanbieters: "Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit mit den Lilien vorzeitig bis Sommer 2015 verlängern konnten. Wie schon in der Vergangenheit praktiziert, werden wir die Themen Nachhaltigkeit und CO2-Minimierung – hier liegt unser Fokus auf der Anreise der Fans – mehr und mehr in unsere Sponsoringaktivitäten rund um den SV 98 integrieren." Für besondere Aufmerksamkeit an dem Abend sorgte auch Focus-Herausgeber Helmut Markwort. Der gebürtige Darmstädter freute sich sichtlich, in seiner Heimatstadt auf der Bühne zu stehen und mit vielen Lilien-Freunden zu diskutieren.
Zum Abschluss des Abends gab dann der Fußball den Ton an. Cheftrainer Dirk Schuster, Torwarttrainer Dimo Wache und Kapitän Jan Zimmermann standen Wolf-Dieter Poschmann Rede und Antwort. Schuster konnte den Gästen auch zu der heiß diskutierten Stürmerfrage Neues mitteilen. "Aller Voraussicht nach können wir noch in dieser Woche einen neuen Mittelstürmer präsentieren. Da wir mit Marcus Steegmann derzeit nur einen gesunden Stürmer haben, ist eine Verstärkung im Offensivbereich unumgänglich." Schuster betonte aber auch, dass die aktuelle Mannschaft sein volles Vertrauen genießt und er voller Optimismus zusammen mit allen Beteiligten das Ziel Klassenerhalt angehen konnte.
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