Als Begründung wurde angegeben, dass in der zehnten Minute des Zweitligaspiels gegen den SV Sandhausen am 3. August aus dem Darmstädter Zuschauerblock Toilettenpapierrollen auf das Spielfeld geworfen worden waren, was eine einminütige Spielunterbrechung zur Folge hatte.
Rüdiger Fritsch, Präsident des SV 98: "Natürlich heißen wir es als Verein nicht gut, wenn Gegenstände auf das Spielfeld gelangen. Da es sich aber lediglich um Toilettenpapierrollen gehandelt hat und hiervon zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Spieler ausgegangen ist, halten wir die Höhe der Strafe im Vergleich zu Sanktionen für andere deutlich gefährlichere Vergehen für unverhältnismäßig. Da ein Einspruch beim DFB-Sportgericht nach Prüfung der Sach- und Rechtslage keine Aussicht auf Erfolg verspricht und mit zusätzlichen Kosten für den Verein verbunden wäre, haben wir hiervon Abstand genommen."