FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es war das erwartet intensive und umkämpfte Spiel am Dienstagabend in der FLYERALARM Arena, in dem Serdar Dursun die Lilien kurz vor der Pause in Führung schoss. Doch die Kickers aus Würzburg verlangten den Darmstädtern alles ab und erzielten den Ausgleich. Die Lilien blieben im Anschluss geduldig und kamen durch die Treffer von Tim Skarke und durch Felix Platte zum 3:1-Erfolg. Durchaus selbstkritisch mit der Leistung, aber glücklich über den Auswärtssieg zeigten sich die Darmstädter nach Abpfiff. sv98.de hat alle Stimmen zusammengefasst.
Markus Anfang:
„Es war eine sehr intensive Partie. Wir sind nicht in unser Spiel reingekommen, haben aber die Zweikämpfe angekommen und dagegengehalten. Würzburg hatte in viele Phasen mehr Spielanteile. Wir haben aber unsere Chancen genutzt, das war gut. Kurz vor der Pause gehen wir durch einen Handelfmeter recht glücklich in Führung. Aufgrund der Handregel war die Entscheidung richtig, auch wenn sich die Würzburger verständlicherweise darüber ärgern. Auch nach der Pause haben wir nicht gut ins Spiel gefunden. Die Gelb-Rote-Karte war entscheidend, dass wir nochmal aufgekommen – auch wenn Würzburg immer wieder gefährlich war. Heute haben wir das Spiel zwar nicht verdient gewonnen. Doch in dieser Saison gab es schon so viele Spiele, in denen es umgekehrt war. Jetzt haben wir aus den letzten sieben Spielen 14 Punkte geholt. Damit sind wir sehr glücklich. Mit den drei Punkten heute haben wir einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.
Ralf Santelli:
„Glückwunsch an Markus Anfang und seine Mannschaft. Es war eine sehr lauf- und zweikampfintensive Partie. Wir hatten in vielen Phasen mehr Spielanteile. Die Darmstädter haben ein richtig gutes Team auf dem Platz. Sie haben uns gefordert, wir haben es angenommen. Wir haben variabel gespielt und die Zweikämpfe angenommen. Der Unterschied war, dass Darmstadt seine Chancen sehr effektiv ausgenutzt hat. In der zweiten Halbzeit schwächen wir uns mit der Gelb-Roten-Karte selbst und bringen die Darmstädter damit in ein ruhigeres Aufbauspiel. So stehen wir unterm Strich mit leeren Händen da. Solange es möglich ist, werden wir aber den Klassenerhalt glauben.“
Immanuel Höhn:
„Wir haben nicht ansatzweise das gespielt, was wir spielen können. Aber am Ende zählen die drei Punkte. In vielen anderen Spielen hätten wir sie eher verdient gehabt, haben sie aber nicht eingefahren. Deswegen nehmen wir sie heute gerne mit. Würzburg hat über 90 Minuten alles reingehauen. Wir wussten, dass es wohl ihre letzte Chance ist und sie so auftreten werden. Trotzdem haben wir uns schwer getan und kein gutes Spiel gemacht. Aber wir haben die drei Punkte, alles andere ist zweitrangig. Tims Treffer war natürlich extrem wichtig, wir wissen, dass er die Dinge so in die lange Eck hauen kann. Jetzt wollen wir am Montag die 40-Punkte-Marke erreichen. Und da werden wir auch ganz anders auftreten.“
Tim Skarke:
„Es war kein einfaches Spiel für uns. Es ist schön, dass wir auch mal so eine Partie gewinnen konnten. Sicherlich hätten wir dieses Spiel heute nicht gewinnen müssen, aber wir haben die drei Punkte. Würzburg hat alles rausgehauen und versucht. Am Ende zählt, dass wir als Sieger vom Platz gehen konnten. Es ist ein ganz wichtiger Schritt zum Klassenerhalt. Am nächsten Montag kommt der Tabellenführer, darauf freuen wir uns.“