+++ „Lassen uns nicht zurückwerfen“ +++
Die Lilien fiebern auf das erste Heimspiel des neuen Jahres hin. Zum Heimauftakt im Merck-Stadion am Böllenfalltor wartet Hannover 96 auf die Südhessen – ein gern gesehener Gegner. Schließlich hat der SV 98 seit sieben Partien nicht mehr gegen die Niedersachsen verloren. Die letzte Niederlage datiert aus dem Juli 1992. Dementsprechend selbstbewusst wollen die Mannen von Cheftrainer Markus Anfang die Partie angehen. „Wir haben ein richtig gutes Team – und das nehmen wir auch mit für das nächste Spiel gegen Hannover“, betonte Tim Skarke in einer telefonischen Medienrunde am gestrigen Dienstag (5.1.). Die bittere 1:2-Pleite in Bochum haben die Lilien derweil aufgearbeitet, analysiert und abgehakt. „Durch so ein Spiel wie gegen Bochum lassen wir uns nicht zurückwerfen“, erklärte die Nummer 27 des SV 98. Der Fokus gilt nun ganz klar der Partie gegen die 96er. Und Skarke gab die Marschrichtung direkt vor: „Gegen Hannover greifen wir wieder an!“
+++ Neuer Schwede +++
„Ich freue mich sehr, dass mir Darmstadt die Möglichkeit gibt, Erfahrungen im deutschen Profifußball zu sammeln und ich werde alles dafür tun, um die Mannschaft mit meinen Qualitäten weiterzubringen“, erklärte Thomas Isherwood bei seiner Vertragsunterzeichnung am vergangenen Sonntag (3.1.) (siehe Extrameldung). Der Winterneuzugang der Lilien ist damit erst der dritte Schwede, der das Trikot des SV 98 trägt. Zuvor waren nur seine beiden Landsmänner Alexander Milosevic (2016 bis 2017) sowie für ein halbes Jahr Freddy Borg (2013) für den SV 98 aktiv. Auch in der 2. Bundesliga sind schwedische Fußballer insgesamt eher rar gesät. Isherwood ist neben Kristoffer Peterson (Düsseldorf), Branimir Hrgota (Fürth), Svante Ingelsson (Paderborn), Niklas Hult (Hannover) und Sebastian Ohlsson (St. Pauli) erst der sechste Schwede, der aktuell in der zweiten Liga kickt. Die meisten Gastarbeiter des deutschen Fußball-Unterhauses kommen übrigens aus Österreich – 19 sind es an der Zahl.