FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Sechs Punkte krallten sich die Lilien aus den vergangenen drei Heimspielen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Mutig traten sie auf, kämpferisch, spielerisch stark verbessert. Auch auswärts hatte das Team diese Eigenschaften im Gepäck. Der einzige Unterschied: Die Auftritte wurden dort nicht mit Punkten belohnt. Dieser Umstand soll sich dringend ändern, das unterstrichen die Verantwortlichen mit Nachdruck.
"Wir hatten auswärts auch viel Pech", schilderte Marcel Heller am Donnerstagnachmittag (16.3.): "Nun sind wir endlich mal dran, etwas mitzunehmen."
Der Sieg gegen Mainz hat seine Spuren hinterlassen, das war in den Trainingseinheiten deutlich zu spüren. Klar, die gute Laune hatten sich die Lilien in den vergangenen Wochen nicht nehmen lassen. Und doch schwang hier und da verständlicherweise der Frust mit, dass sich die Leistungen nicht in den entsprechenden Punkten niederschlagen. Nicht so in dieser Woche: Der Rückenwind aus dem Mainz-Spiel soll das Team auch in Wolfsburg tragen.
(Die Vorschau zum Spiel im Video)
"Wir wissen dass uns ein sehr schwerer Gegner erwartet, der eine überragende Offensive besitzt", gab Torsten Frings bei der Pressekonferenz zwar zu: "Trotzdem glauben wir, dass wir gute Möglichkeiten haben, etwas mitzunehmen. Wir wollen mutig sein. Wir machen die Reise nicht, um mit leeren Händen nach Hause zu fahren, sondern um uns zu belohnen."
Das war in den zurückliegenden Auswärtsspielen nicht der Fall – auch, weil die Begegnungen meist einem klaren Muster folgten: Lange lieferte der SV 98 seinen Gegnern einen ebenbürtigen Kampf, im vergangenen Spiel in Bremen etwa drückte man Werder eine Halbzeit lang gar komplett in die eigene Hälfte, dann fiel der einschneidende Gegentreffer. Und doch ist die aufsteigende Entwicklung unverkennbar.
Heller betonte, dass man nun gefestigter und schwerer zu bespielen sei. Sein Cheftrainer pflichtet ihm bei. "Wir haben uns enorm weiterentwickelt und begegnen den Mannschaften auf Augenhöhe", resümierte Frings, "und auch die vergangenen Auswärtsspiele waren gut von uns".
Gegen Wolfsburg soll das nächste folgen. Mutmacher sind dabei nicht nur die zurückliegenden Auftritte, sondern auch die vergangenen Aufeinandertreffen mit den Wölfen. Zum Beispiel das letzte Spiel in Wolfsburg: Dort kaufte man den Hausherren über weite Strecken der Begegnung den Schneid ab, ehe dem VfL durch ein Schürrle-Tor in der Nachspielzeit noch der glückliche Ausgleichstreffer gelang. Oder die Partie aus der Hinrunde, als die Lilien den VfL mit einem 3:1 nach Hause schickten. Ob auch das dritte Aufeinandertreffen in Serie mit etwas Zählbarem endet?
"Wir wollen gegen Wolfsburg unser Spiel wie in den vergangenen Auswärtsspielen durchziehen", forderte Heller: "Ich bin guter Dinge, dass wir aus der Partie ein Kampfspiel machen und so etwas Zählbares mitnehmen können."