FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Lilien wehren sich weiter in beeindruckender Manier gegen den Abstieg! Mit dem sensationellen 2:1 (0:0) beim Hamburger SV ist nun sogar auch auswärts der Knoten geplatzt! Dank Sulu (51.), Platte (53.) und einer großartigen Teamleistung belohnten sich die Südhessen endlich in der Fremde.
Bissig in den Zweikämpfen, mutig im Offensivspiel – Darmstadt spielte in der Anfangsphase munter mit. Dass daraus keine echte Chance resultierte, lag an Zentimetern. Etwa in der 6. Minute, als Hollands Flanke einen Tick zu hoch angesetzt war, oder nach 14 Minuten, als Altintops Durchstecker auf Platte etwas zu lang geriet. Auch die Hausherren präsentierten lediglich Halbchancen, Kostics (15.) und Jungs Abschlüsse (17.) aus der Distanz. Zuvor war der Ball bereits gefährlich durch den Darmstädter Strafraum geflippert, ehe Sulu das Spielgerät aus der Gefahrenzone bereinigte (12.).
Anschließend beruhigte sich das Spielgeschehen, beide Seiten fanden nicht die Lücke in der gegnerischen Hintermannschaft. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, was sich auch an der Ballbesitzquote ablesen ließ: In den ersten 30 Minuten hielt der HSV lediglich mit 52 Prozent Ballbesitz das Spielgerät lediglich etwas länger in den eigenen Reihen. Richtig mit dem Ball etwas anzufangen wussten aber weder die Norddeutschen noch die Südhessen. Die Folge: ein leistungsgerechtes 0:0 zur Halbzeit.
Das änderte sich rasch nach dem Wiederanpfiff: Ein Vrancic-Eckball trudelte zu Sulu durch, der den Ball aus fünf Metern zum 1:0 über die Linie drückte (51.). Zwei Minuten klingelte es schon wieder, denn nach einem Abspielfehler der Hamburger legten die Lilien blitzschnell den Vorwärtsgang ein. Vrancic bediente Gondorf, der wiederum legte ab auf Platte. Vor Mathenia behielt der Stürmer die Nerven und schob zum 2:0 ein. Ein Blitzstart für den SV 98.
Der Schock saß offenbar auch bei den Hausherren tief, denn hinten ließ Darmstadt kaum etwas anbrennen. Stattdessen drückte Kamavuaka auf der Gegenseite das Spielgerät nach einer Ecke eine Etage zu hoch (61.). Brenzlig wurde es in der 65. Minute, als Wood sich durch die Lilien-Defensive dribbelte, sein Abschluss im Strafraum aber entscheidend abgeblockt wurde. Anschließend drängten die Rothosen auf den Anschlusstreffer, Esser parierte glänzend gegen Gregoritsch (71.). Die Schlussoffensive hatte es in sich, aber die Lilien verteidigten mit Mann und Maus. In der Nachspielzeit gelangte dem HSV der Anschlusstreffer, doch er kam zu spät. 2:1-Endstand für den SV 98, zweiter Sieg in Serie!