FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Bei seiner Lilien-Premiere stand Marvin Mehlem sofort in der Startelf. Im Interview mit sv98.de spricht der 19-Jährige über sein Debüt, die Stimmung am Bölle und das kommende Spiel beim 1. FC Kaiserslautern.
sv98.de: Marvin, nach elf Zweitligaspielen für den KSC hast du am Samstag für die Lilien in einem Pflichtspiel debütiert. Wie war das Gefühl?
Marvin Mehlem: Es hat sich natürlich gut angefühlt, auch wenn wir bei der Leistung sicherlich noch Luft nach oben haben. Aber speziell beim Auftakt stand auch das reine Ergebnis im Vordergrund, das Zustandekommen war dann erstmal sekundär. Es standen fünf Neuzugänge in der Startelf, da ist es klar, dass noch nicht alles funktioniert. Persönlich freue ich mich über meinen ersten Sieg in der Profi-Karriere , in den elf Partien mit Karlsruhe ist mir keiner vergönnt gewesen (lacht). Umso schöner ist es, dass es direkt bei der Lilien-Premiere geklappt hat.
sv98.de: Hast du damit gerechnet, in der Startelf zu stehen?
Mehlem: Überhaupt nicht. Mit Ausnahme von drei, vier Spielern konnte sich niemand sicher sein, in der Startformation zu stehen. Im Training am Donnerstag hatte der Trainer zwar elf Spieler bei den Standards eingeteilt, die voraussichtlich spielen, aber auch betont, dass sich noch zwei, drei Positionen ändern können. Und im Abschlusstraining waren die Mannschaften dann komplett gemischt, daher wusste ich bis zum Samstag nicht, ob ich spielen werde. Aber die Nachricht hat mich dann natürlich sehr gefreut, auch wenn ich etwas nervös gewesen bin. (grinst)
sv98.de: Wie hast du die eigene Leistung gesehen?
Mehlem: Ich war schon recht zufrieden, aber der Sieg war viel wichtiger, als meine eigene Leistung. Allerdings ärgere ich mich noch immer über meine Schusschance, da hätte ich mehr draus machen können.
sv98.de: Wie hast du die Atmosphäre wahrgenommen?
Mehlem: Die Stimmung war super. Beim Lilien-Lied hatte ich Gänsehaut, das ist einfach ein geiler Song. Die Fans waren genauso heiß auf den Start wie wir und dementsprechend glücklich über den Auftaktsieg. Da war nach Abpfiff zu spüren, dass alle mit einem guten Gefühl in die neue Woche gehen werden. Mir hat es richtig Bock gemacht in diesem Stadion.
sv98.de: Am Freitag geht es in eine weitere Stimmungshochburg auf den Betzenberg. Wie groß ist die Vorfreude?
Mehlem: Da werden noch mehr Zuschauer sein, als jetzt gegen Fürth. Es ist schön, dass uns auch so viele Lilienfans begleiten. Am liebsten würden wir alle schon morgen spielen. Und wir hoffen natürlich, dass wir auch auswärts sofort Zählbares mitnehmen können.
sv98.de: Was muss dafür klappen?
Mehlem: Wir können sicherlich mutiger nach vorne spielen, das haben wir in den Vorbereitungsspielen schon gezeigt. Darauf werden wir in der Trainingswoche auch nochmal unser Augenmerk legen. Dazu noch ein wenig mehr Ruhe am Ball und dieselbe defensive Stabilität wie am Samstag, dann bin ich optimistisch, dass wir punkten werden.
sv98.de: Auf dem Platz bist du sehr schnell angekommen. Wie sieht es außerhalb aus?
Mehlem: Gestern habe ich meine Wohnung eingerichtet und den freien Tag genutzt. Mittlerweile sind auch die Möbel gekommen. Speziell mit Sandro und Fabi unternehme ich auch in der Freizeit einiges, wir gehen oftmals zusammen essen, aber auch mit anderen Spielern war ich schon unterwegs. Eigentlich habe ich aktuell immer was zu tun, wenn kein Training ansteht.