FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Auf was wird es gegen Arminia Bielefeld ankommen? Welches Personal steht für den kommenden Sonntag (4.9./13.30 Uhr) zur Verfügung? Und welche Verbesserungsmöglichkeiten des eigenen Spiels wurden in der Analyse erkannt? Torsten Lieberknecht stand auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel der Lilien gegen die Ostwestfalen den anwesenden Journalisten als Gesprächspartner zur Verfügung. sv98.de hat die wichtigsten Aussagen des Darmstädter Cheftrainers zusammengefasst.
… zum Personal:
Fabian Holland fehlt aufgrund einer Gelbsperre. Oscar Vilhelmsson, Mathias Honsak und Emir Karic sind allesamt im Aufbautraining, dementsprechend für Sonntag noch keine Option. Alle anderen Jungs sind voll im Mannschaftstraining und allesamt einsatzfähig. Wir haben Dienstag und Mittwoch sehr intensiv trainiert, gestern hieß es dann Regeneration. Wir hoffen, dass in den verbleibenden zwei Tagen alle verletzungsfrei bleiben.
… zur Abwehrformation:
Wir haben mehrere Optionen für die Dreierkette. In den nächsten zwei Trainingstagen werden wir sehen, welche Konstellation sich herauskristallisiert und welche am besten zum Gegner passt. Wir wissen, dass alle Jungs alle drei Positionen bekleiden können. Dennoch ist auch eine Vierkette denkbar. Fakt ist, dass jeder, der spielt oder neu reinkommt, liefern muss. Der Konkurrenzkampf ist hoch, ich habe also die Qual der Wahl.
… zum kommenden Gegner:
Nach zwei Jahren in der Bundesliga sind die Bielefelder nun wieder Zweitligist. Sie haben einen sehr guten Kader mit Top-Einzelspielern – Spieler wie Hack, Okugawa oder auch Vasiliadis sind ein Traum für jeden Trainer. Unter ihrem neuen Coach Daniel Scherning haben sie in zwei Spielen vier Punkte geholt. Das ist eine Hausnummer, mit der wir uns messen wollen.
… zur eigenen Herangehensweise:
Was wir brauchen, ist eine gesunde nach vorne gerichtete Aggressivität – mit und gegen den Ball. Wenn wir gepusht durch unsere Fans unsere Power auf den Platz bringen, kann es ein erfolgreicher Tag werden.
… über die Lehren des Heidenheim-Spiels:
Heidenheim haben wir sauber analysiert. Fakt war: Wenn wir zehn Minuten vor Schluss 2:1 führen, brauchen wir eine noch größere Gier, um die drei Punkte einzufahren. Zudem haben wir die Gegentore analysiert, gerade den Treffer zum 2:2. Schon die Flanke müssen wir verhindern und dann unser Tor besser verteidigen. Bielefeld kann aufgrund ihrer Grundordnungen ähnlich zum Torerfolg kommen. Da müssen wir uns also verbessern. Die letzte Spielminuten haben wir außerdem zu viele Bälle geschlagen und hätten stattdessen mehr Ruhe in unserem Spiel gebraucht. Ein sehr mannbezogenes Verteidigen oftmals im Eins-gegen-Eins war ebenfalls Thema in der Analyse, welche neuen Lösungen wir zukünftig dagegen finden können, um uns dieser Verteidigung zu entziehen.
… über die kommenden Aufgaben:
Wir haben vier Spiele im September vor der Brust: Bielefeld, Kaiserslautern, Nürnberg und Paderborn. Es gibt also wieder keine Zeit, um viel durchzuatmen. Wir müssen bei uns bleiben, gut arbeiten und immer wieder Details für Verbesserungen finden. Wir wollen weiter das anbieten, was wir letzte Saison auch gezeigt haben. Unsere Fans sollen auch nach einem 2:2 sagen können: Geil, die Jungs haben alles aus sich rausgeholt.